Dienstag, 25. September 2018 19:26 Uhr

Die Höhle der Löwen (4): Pastillen-Snacks und Waschpads

Heute um 20.15 Uhr gibt’s die vierte Folge des VOX-Quotenhits „Die Höhle der Löwen“ mit Judith Williams (46) und Co. Marcella Müller (35) und Carolin Schuberth (43) wollen in dieser Folge mit einem kleinen Produkt großen Eindruck machen: Ihren Waschpads „Waschies“… Wir präsentieren wie immer alle Ideen der Show.

Die Höhle der Löwen (4): Pastillen-Snacks und Waschpads

V.l.: Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Dennis Brosseit, Karen Löhnert. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

„TwerXout aus Hannover“

Mit „TwerXout“ möchten Kristina Markstetter (27 Jahre, ausgebildete Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin) und Rimma Banina (33, Tanz- und Fitnesstrainerin) einen neuen Fitnesstrend schaffen. Der häufigste Grund, warum Frauen ins Fitnessstudio gehen, ist das Trainieren von Bauch, Peine, Po. Und um letzteres dreht sich heutzutage alles und daher haben die beiden Hannoveranerinnen ihr neues Fitnessprogramm entwickelt. „TwerXout“ ist eine Kombination aus Twerking, Fitness und verschiedenen Tanzstilen. „Viele glauben, das ist nur ein bisschen Popowackeln. Aber mit unseren Workoutmoves wird der Kurs zum richtigen Kalorien-Burner“, erklärt Kristina Markstetter. „Die Bein- und Gesäßmuskulatur wird enorm trainiert und die Kondition sowie Koordination gefördert.“

Die Höhle der Löwen (4): Pastillen-Snacks und Waschpads

Kristina Marktstetter (l.), Rimma Banina (3.v.r.). Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Ihre „TwerXout“-Kurse waren von Beginn an sehr beliebt – so haben die Gründerinnen bereits 45 weitere Trainer ausgebildet. Ihr Geschäftsmodell: In zweitägigen Workshops bilden sie zum lizenzierten „TwerXout“-Trainer aus. Neben dem Standard-Paket gibt es bei Buchung des Premium-Pakets zusätzlich Zugang zum Instructor Portal mit Trainings-Updates, Musiklisten und regelmäßige neue Choreografie-Videos. Die Lizenz gilt für ein Jahr und muss dann entsprechend verlängert werden. Um ihr Unternehmen weiter auszubauen, benötigen sie 50.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Werden die „Löwen“ Potenzial in der Geschäftsidee sehen?

„sleeperoo aus Hamburg“

Seit Jahrzehnten sind Karen Löhnert (55) und Dennis Brosseit (33) in der Hotel- und Tourismusbranche tätig und wissen daher: Der Markt der Erlebnisübernachtungen wächst stetig. „Die Gäste möchten etwas Besonderes erleben, emotional berührt werden und ein 08/15 Hotel ist dafür nicht mehr genug”, weiß die Hamburgerin zu berichten. So entstand die Idee zum innovativen Sleepcube. Dieser kann an ungewöhnlichen Orten indoor und outdoor aufgestellt werden, an denen man normalerweise nicht schlafen kann.

Die Höhle der Löwen (4)

Judith Williams, Ralf Dümmel. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Das Angebot der Pop-up-Übernachtungen ist vielfältig – im Fußballstadion des Lieblingsvereins, in der stillen Natur, auf einer historischen Seebrücke mitten in der Ostsee, auf mittelalterlichen Burganlagen oder filmreif „Nachts im Museum”. Auch wenn die Gründer bereits Kapital über die Bank eingeholt haben, um ihr Konzept von „sleeperoo” auf den Weg zu bringen, suchen sie neben einem Investment von 250.000 Euro auch einen Partner, der Kompetenz im Bereich der Vermarktung mitbringt. Dafür bieten Karen Löhnert und Dennis Brosseit 20 Prozent der Firmenanteile von „sleeperoo” an.

„Smicies aus Leipzig“

„Maximaler Geschmack in minimaler Form” – das wollen Immanuel P. Rebarczyk (33) und Carola A. Stock (28) aus Leipzig mit ihren „Smicies” den „Löwen“ präsentieren. Unstillbarer Appetit auf etwas Herzhaftes, den Drang auf etwas Fettiges und Schmackhaftes wie eine Pizza – wer kennt nicht diesen Moment? „Oft stillen wir unsere Gelüste mit Fast Food, obwohl wir wissen, dass es ungesund ist”, so Immanuel P. Rebarczyk. „Doch damit ist jetzt Schluss! Wir haben die Rettung. Ein Jahr lang haben wir daran gearbeitet, die Pizza zu schrumpfen. Wir wollten einen Snack entwickeln, der die Gelüste auf etwas Herzhaftes stillt, den man aber immer dabei haben kann und der weder unserer Figur noch der Gesundheit schadet”, erklärt Carola Stock ihre Produktentwicklung.

„Smicies” ist der erste herzhafte Snack in Pastillenform und hat dabei pro Stück nur zwei Kalorien. Aktuell gibt es die drei verschiedenen Geschmackssorten Italian Pizza, Cheese Gratin und Bacon Pita. Die beiden Leipziger möchten gemeinsam mit den „Löwen” ihre „Snackolution” an der Supermarkkasse starten. Dafür benötigen sie 50.000 Euro und bieten 15 Prozent ihrer Firmenanteile. Wird einer der Investoren bei diesem Angebot kräftig zubeißen?

„ello aus Stuttgart“

Mobilität im Alter bedeutet Lebensqualität. Wer das Haus nicht mehr verlassen kann, der verliert sein soziales Umfeld, seine Selbständigkeit, der baut körperlich und geistig ab. Nur wer sich bewegt, kann dem entgegenwirken. Im Alltag tun sich aber auch mit einem Rollator einige Schwierigkeiten auf. Steigungen sind sehr schwer zu meistern und bei abschüssigen Wegen ist das Bremsen eine große Herausforderung. Um diese Probleme zu lösen, haben die drei Gründer Benjamin Rudolph (30), Max Keßler (30) und Matthias Geertsema (29) aus Stuttgart „ello“ entwickelt, einen elektrischen Rollator ganz nach dem Motto „Gestern E-Bike, heute E-Rollator“. Mit nur einem Finger lässt sich der „ello“ bewegen und der Benutzer kann einfach hinterherlaufen – egal auf welchem Untergrund. Wenn es bergauf geht, unterstützt der „ello“ und man muss ihn nicht mehr anschieben. Wenn es bergab geht, dann bremst der elektrische Rollator automatisch und schützt vor dem Hinfallen.

Die Höhle der Löwen (4): Pastillen-Snacks und Waschpads

Ralf Dümmel (M.), Dagmar Wöhrl und Dr. Georg Kofler (2.v.r.). Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Auch Hindernisse lassen sich so ohne große Anstrengung überwinden. Eine integrierte Feststellbremse, Licht, eine Hupe und ein SOS-Knopf – hier wird eine SMS an Angehörige mit der entsprechenden Position geschickt – sind noch weitere nützliche Features des „ello“. Erste Rollatoren verkaufen die Gründer bereits an Sanitätshäuser, möchten aber jetzt ihr Endkunden-Marketing ausbauen. Um das in die Tat umzusetzen, haben sie einen Kapitalbedarf von 250.000 Euro. Im Gegenzug bieten die Stuttgarter zehn Prozent der Firmenanteile an. Werden die drei Gründer mit dem „‘Höhle der Löwen‘ unsexiest product alive“ (Benjamin Rudolph) überzeugen können?

„Gearflix aus Bochum“

Das Unternehmen von Marius Hamer (35) ist ein Start-up mit einer über 100 Jahre alten Geschichte. Sein Urgroßvater gründete 1910 ein Fotofachgeschäft im Ruhrgebiet. Als der Umsatz in Zeiten des boomenden Internethandels einbrach, stieg der Unternehmensberater ins Familienunternehmen ein. Mit „Gearflix” entwickelte er ein innovatives Geschäftsmodell: Statt für den Urlaub oder die Hochzeit teures Foto-Equipment zu kaufen, das dann im Schrank verstaubt, kann man es bei „Gearflix” mieten und zurückschicken, wenn man es nicht mehr braucht. „So hat man immer den vollen Zugriff auf die neueste Technik, ist in der Auswahl immer flexibel. Denn wir haben über 1.000 angesagte Technikprodukte auf unserer Website“, erklärt der Gründer die Vorteile von „Gearflix“.

Die Höhle der Löwen (4): Pastillen-Snacks und Waschpads


Marius Hamer aus Bochum präsentiert mit „Gearflix“ einen On-Demand Service bei dem man Video- und Foto-Equipment flexibel mieten kann. Foto: MG RTL D / Frank Hempel

„Jeder, der bei uns etwas bestellt, bekommt ein All-Inclusive-Set. Wir liefern alles in Taschen, darin sind aufgeladene Akkus, leere Speicherkarten und das Gerät ist bereits so eingestellt, dass es sofort benutzt werden kann. Das All-Inclusive-Set kann man ungesehen mit in den Urlaub nehmen.“ Um das Unternehmen in Sachen Marketing nach vorne zu bringen, braucht Marius Hamer nun Kapital und das Know-how der „Löwen“. Sein Vorschlag: 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Machen die Löwen dem Bochumer ein Angebot?

„waschies aus Kulmbach“

„Kein Kratzen, keine Reinigungsprodukte, immer wiederverwendbar, kein Müll“ – Marcella Müller (35) und Carolin Schuberth (43) wollen mit ihrem kleinen Produkt großen Eindruck bei den „Löwen“ hinterlassen. Ihre Waschpads „waschies“ bestehen aus besonderen Hightech-Fasern, die nicht kratzen, und zum schonenden Reinigen der Haut wird nur noch Wasser benötigt. Die wiederverwendbaren Pads können ohne Weichspüler in der Waschmaschine gewaschen werden und behalten trotzdem ihre besonders weiche und flauschige Beschaffenheit.

Die Höhle der Löwen (4): Pastillen-Snacks und Waschpads

V.l.: Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl (M.) und Judith Williams
Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Aktuell gibt es die „waschies“ in zwei Ausführungen: die Abschmink- und Waschpads für die Erwachsenenhaut aus der Linie FACELINE, die somit Feuchttücher und Abschminklotions überflüssig machen. Und die „waschies“ Baby-Reinigungspads, die die empfindliche Baby- und Kinderhaut schonend mit Wasser reinigen und so mögliche Irritationen vermeiden. Online und in einigen Läden sind die Pads bereits zu kaufen – aber die Bayerinnen träumen von mehr. Mit 50.000 Euro wollen sie den Vertrieb ankurbeln. Zehn Prozent der Anteile wollen sie dafür abgeben. Steigt ein „Löwe“ ein?

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