Donnerstag, 30. August 2018 19:25 Uhr

Die neuen Lochis made in Thailand

Foto: Fee Grönemeyer

Die Brüder Heiko und Roman Lochmann, besser bekannt als die Lochis, legten in den vergangenen Jahren eine steile Karriere als YouTuber, Musiker und Tänzer (die Zwillingsbrüder nahmen an der vergangenen „Let’s Dance“-Staffel teil) hin und bringen jetzt bereits ihr zweites Album raus. Ab Freitag (31. August). ist „#whatislife“ im Handel erhältlich.

Die neuen Lochis made in Thailand

Foto: Fee Grönemeyer

Im Interview mit „klatsch-tratsch.de“ verrieten die beiden 19-jährigen Teenieschwärme, wie es hinter den Kulissen lief. Aufgenommen haben sie ihr neues Album nämlich in Thailand. Und nicht nur da, sondern unter anderem auch in Singapur und Bangkok.

„Als wir gesagt haben, wir machen das zweite Album hat es uns auf jeden Fall rausgetrieben. Und es ist einfach ein Unterschied, ob du ein Album, das auch im Sommer rauskommt, in Thailand aufnimmst oder in Deutschland. Und Asien an sich ist einfach Kulturvorreiter, Technikvorreiter und so weiter. Wir waren davor noch nie wirklich in Asien, das war für uns und auch für unsere Band und unsere Produzenten eine ganz tolle Erfahrung“, so die Lochis.

„Wenn du da mit deinem ganzen Team eine ganz neue Erfahrung machst ist das schon toll. Und dann auch diese große Inspiration, die wir da bekommen haben. Wir haben ganz neue Bilder gesehen, wir haben uns von der ganzen Kultur da inspirieren zu lassen. Wir haben in Thailand gewohnt, gegessen und geschlafen und natürlich auch ganz viel Musik gemacht. Wir waren ja da mit einem Team von zwölf oder dreizehn Leuten, die immer mit dabei waren, manchmal waren es noch mehr, weniger eigentlich nie. (beide lachen). Das Schöne war, dass wir zusammen als Team, sehr sehr gut mit einem geraden Fokus gearbeitet haben. Wir hatten alle einen Tunnelblick, man konnte sich komplett auf das fokussieren, was man da machen wollte.“

Foto: Fee Grönemeyer

Mango Sticky Reis ist unglaublich lecker

Zwischenzeitlich kommen die beiden nicht drumherum, vom asiatischen Essen zu schwärmen. „Die allerbeste Süßigkeit in Thailand ist übrigens Mango Sticky Reis. Das ist unglaublich. Das ist so klebriger, süßer Reis mit Mango und weißer Sauce. Unglaublich lecker. Mega geil.“

Roman und Heiko weiter zum Album: „Wir haben da einfach die komplette Zeit nutzen können, um das Album fertig zu machen und aufzunehmen. Die Band war auch die ganze Zeit da und hat ihre Instrumente eingespielt. Das hat alles super funktioniert und es war eine sehr gute Synergie.“

Foto: Fee Grönemeyer

Und gibt es etwas ganz Besonderes oder Verrücktes, das die Jungs während ihrer Asien-Albumtour erlebt haben? „Da gibt’s jede Menge Dinge, die quasi eigentlich nur in Thailand passieren konnten. Aber waren ja nicht nur auf Thailand. Wir waren innerhalb einer Woche in Bangkok, in Singapur, in Hongkong und dann noch mal ganz woanders irgendwo auf dem Meer. Wir waren zum Beispiel für das Video ‚Nice, dass du dabei bist‘ mit der kompletten Crew auf so ’ner Yacht irgendwo draußen in Thailand mitten auf dem Ozean. Wir haben da teilweise Sachen gedreht, die hätten halt nur in Thailand passieren können – allein diese Bilder und diese Inspiration. Das sieht dann halt schon anders als, als wenn du es auf der Nordsee drehst oder so.“

Erwachsener und reifer

Insgesamt klinge das lang erwartete Album der Lochis erwachsener und reifer als früher. Die Zeiten der 16-jährigen Lochmanns seien vorbei. Stattdessen würde man jetzt raushören, dass sie viel Erfahrungen sammeln konnten in den vergangenen Monaten und Jahren.

„Wir schreiben jetzt seit zwei, drei Jahren an dem Album also eigentlich schon kurz nachdem das erste raus kam. Da kommt sehr viel zusammen und da nimmt man das Beste raus und arbeitet daran, was man am meisten feiert. Das ganze Album ist auf jeden Fall sehr handgemacht aufgrund dessen, dass die Band dabei war. Die Instrumente sind alle live eingespielt, es ist noch echter. So rein musikalisch gesehen. Zudem muss man noch sagen, dass wir die letzten Jahre so viele Erfahrungen sammeln konnten und man sagt ja nicht umsonst: Mit Erfahrung kommt die Reife.

Foto: Fee Grönemeyer

Die Veränderung wird man hören

Wir sehen die Dinge mittlerweile mit anderen Augen und das hört man auch deutlich raus. Unsere musikalische Identität ist natürlich noch dieselbe, wir machen immer noch Popmusik und wir lieben das. Aber trotzdem verändert sich auch mal was und das wird man auch hören. Zum Teil sind da auch etwas selbstkritische Songs dabei, Songs, die noch mal auf eine andere Art zum Nachdenken anregen oder die einen selbst ganz anders motivieren. Wir versuchen ja auch immer, bestimmte Werte zu vermitteln und auch ein Wegbegleiter mit unserer Musik zu sein für die Leute.“

Foto: Warner Music

Außerdem haben sich Deutschlands berühmteste Zwillinge auf dem Album auch von den Anfängen der 2000er inspirieren lassen. Wir sind gespannt! (SV)

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