30.12.2020 20:30 Uhr

Die Stars ziehen ihr Fazit: Das Jahr 2020 brachte nicht nur Schlechtes

Das Jahr 2020 war nicht nur und für alle schlecht. Promis wie Schauspielerin und Model Barbara Meier ziehen eine andere persönliche Bilanz.

imago images / CHROMORANGE

Mit 2020 geht für die meisten Menschen ein besonders schwieriges und unangenehmes Jahr zu Ende. Doch nicht für alle. Auch unter den Promis gibt es einige, die trotz Corona-Pandemie ein positives Fazit ziehen.

Daniela Katzenberger (34): „Ein verrücktes Jahr. Ein Jahr, was mich wirklich dazu gebracht hat, die kleinen Dinge im Leben viel mehr zu schätzen. Aber auch ein Jahr, in dem man sich extrem einschränken musste und das hat mir für meine kleine Tochter leidgetan. Wir können uns zusammenreißen und mal eine gewisse Zeit auf Kontakte etc. verzichten, aber für Kinder ist das wirklich eine Herausforderung.“

Meghan Trainor und Barbara Meier freuten sich über Familienzuwachs

Sängerin Meghan Trainor (26): „Es war beruflich und privat beängstigend, hat mir aber auch die Augen geöffnet. Für die Welt war es hart und brutal, ich denke diese Worte beschreiben es am treffendsten. Es hat uns allen die Augen geöffnet und wir lernen alle viel, während wir zuhause festsitzen und sich die Welt gleichzeitig so rasant verändert. Es ist komisch, weil mir auch das Beste in meinem Leben widerfahren ist, ich habe neues Leben erschaffen. Ich habe endlich angefangen, eine Familie zu gründen und war sehr aufgeregt. Gleichzeitig war mir sehr bewusst, was auf der Welt passiert.“

Model Barbara Meier (34): „Es war für mich eines der schönsten Jahre in meinem Leben! Meine kleine Tochter kam zur Welt. Dieses Ereignis überstrahlt für mich alles andere. Ich habe aber auch viel gelernt. Durch die Lockdowns wurde mir wieder mehr bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben. Ich habe erkannt, was/wen ich vermisse und was eben nicht. Ich habe gespürt, wie wichtig meine Freunde und Familie für mich sind und werde jeden einzelnen sozialen Kontakt in Zukunft viel besser wertschätzen können.“

Robin Schulz und Hardy Krüger jr. wurden zu Heimwerkern

DJ Robin Schulz (33): „Ich bin immer erstmal positiv. Ich konnte sehr viele coole Projekte an den Start bringen. Ich hatte endlich Zeit, mein neues Album „IIII“ (erscheint am 26. Februar 2021) fertigzustellen. Ich habe viel an meinem Haus gemacht und hatte sehr viel Zeit zum Nachdenken. Aber natürlich sehe ich, dass es vielen Freunden und Kollegen schlecht geht. Ich wünsche mir wirklich sehr, dass wir 2021 ein Stück zur Normalität zurückkehren können.“

Schauspieler Hardy Krüger jr. (52): „2020 war ein verrücktes Jahr! Es hat uns in unsere Schranken gewiesen und uns gezeigt, dass vieles nicht selbstverständlich ist. Ich bin dankbar, dass wir und unsere Familie gesund geblieben sind. Wir sind in unser neues Zuhause gezogen und haben uns eine Wohlfühloase gebaut. Ich habe den Handwerker und Gärtner in mir entdeckt Alice und ich haben unser Haus komplett alleine gestaltet und sind darin richtig aufgegangen. Es ist schön, endlich angekommen zu sein.“

Es gab auch positive Momente

Musiker Jon Flemming Olsen (56): „Meine wirtschaftliche Bilanz fällt wie bei allen Bühnenkünstlern verheerend aus. Künstlerisch bin ich allerdings sehr zufrieden: Ich habe unter schwierigen Bedingungen mein drittes Soloalbum veröffentlicht und bekomme dafür sehr, sehr positive Resonanz.“

Sängerin Annett Louisan (43): „2020 war persönlich und beruflich ein extrem schwieriges Jahr und trotzdem mit herausragenden Highlights. Ich würde sagen, da wo Schatten ist, ist auch Licht.“

Schauspielerin Nilam Farooq (31, Film „Contra“ im Herbst 2021 in den Kinos): „Als Mensch in dieser Welt war das ein absurdes und kein gutes Jahr. Ich als Individuum werde eigentlich ganz okay auf das Jahr 2020 zurückblicken. Unabhängig vom Weltgeschehen hatte ich ein gutes 2020.“

Musikerin Salem Ilese (21): „Insgesamt bin ich sehr froh, dass es vorbei ist. Ich bin aber dankbar für all das Wachstum, das ich im letzten Jahr erleben durfte. Ich denke, wir nehmen aus diesem Jahr viel Wichtiges mit. Als Gesellschaft haben wir gelernt, unsere Stimmen zu nutzen wie nie zuvor. Es war großartig zu sehen, wie sich auf der ganzen Welt ein Gemeinschaftsgefühl gebildet hat. Ich freue mich auf das nächste Jahr.“

Singer-Songwriter Jake Bugg (26): „Ich bin froh, das Ende zu sehen, um ehrlich zu sein! Ich habe viele Songs geschrieben, damit bin ich zufrieden. Außerdem habe ich kubanische Gitarre gelernt, das hat Spaß gemacht.“

Schauspieler Michael Kessler (53): „Ich blicke, für die schwierige Situation, noch positiv zurück. Ich kann mich nicht beschweren, habe gearbeitet und habe nicht so ein Problem mit Rückzug. Ich bin kein Mensch, der permanent rausgeht und mir fällt es nicht schwer, wenn ich mal nicht reisen darf. Ich habe auch kein Problem damit, eine Maske zu tragen. Als vorsichtiger Mensch halte ich mich an die Regeln und glaube, dass wir alle nur verantwortungsvoll im Miteinander durchkommen, damit es am Ende wieder besser wird.“

Sängerin Anne-Marie (29, „Music & Therapy: How To Be Anne-Marie“): „Es war das seltsamste, aber auch das beste Jahr meines Lebens. Ich habe dieses Jahr mehr über mich selbst gelernt, daher werde ich mich definitiv immer an 2020 erinnern. Das Jahr hatte seine Höhen und Tiefen.“

Comedian Matze Knop (46, neue Tour „Mut zur … Lücke“ im Herbst 2021): „Also meine Bilanz ist, muss ich ehrlich sagen, positiv. Das liegt daran, dass ich mich gesund ernährt habe, viel Sport gemacht habe und mich dadurch körperlich sehr fit fühle. Außerdem hatte ich das große Glück, dass ich arbeiten konnte und durfte. Ich habe einige Biergarten- und Autokino-Shows über den Sommer gespielt, meinen eigenen Podcast etabliert und viele andere Projekte umgesetzt. Dieses Glück hatte sicher nicht jeder und daher bin ich sehr dankbar. Und Dankbarkeit hat den großen Vorteil, dass es weitere positive Dinge mit sich zieht. Das ist zumindest meine Erfahrung. Und deswegen bin ich trotz der sehr komplizierten Lage für mich persönlich sehr zufrieden mit dem Jahr.“

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Einige konnten berufliche Erfolge feiern

Schauspieler Hans Sigl (51): „Ich muss ehrlich sagen, ich habe großes Glück, denn die Serie ‚Der Bergdoktor‘ wird gedreht. Wir müssen ja Content schaffen. Der Berg war stabil und einige neue Projekte kamen auch dazu … Ich bin sehr dankbar. Ich kann es nicht oft genug sagen.“

Singer-Songwriter Dotan (34): „Ich glaube nicht, dass ich irgendwelche Neuigkeiten verbreite, wenn ich sage, dass 2020 allgemein ein sehr herausforderndes Jahr war. Für mich war 2020 ein großes Jahr. Meine Musik hat noch nie so viele Menschen auf der ganzen Welt erreicht und ich habe so viel neue Musik geschaffen, dass ich sie 2021 veröffentlichen kann.“

DSDS-Sieger Ramon Roselly (27): „2020 würde ich als mein Jahr beschreiben. Meine Familie ist gesund und ich durfte dieses Jahr viel erleben und mitmachen. DSDS und alles, was danach passiert ist. Ich durfte tolle Leute kennenlernen – da bin ich sehr stolz drauf.“

Revolverheld-Sänger Jakob Sinn (39): „Das Jahr 2020 war natürlich für uns alle eine große Herausforderung. Zum Glück hat mein persönliches Umfeld die Pandemie bisher ohne schwere Verläufe von Covid-19 überstanden, was das Wichtigste ist. Aber natürlich hatten wir als Band andere Pläne für das Jahr. Der Konzertsommer ist komplett ins Wasser gefallen. Wir standen durch Autokinokonzerte zumindest ein paar Mal gemeinsam auf der Bühne, aber natürlich ist das nicht das Gleiche – da fehlt dann am Ende des Jahres schon was –  vor allem emotional. Zum Glück ist unser Beruf sehr vielseitig, sodass wir statt auf der Bühne mehr Zeit im Studio verbringen und mit dem Song ‚Leichter‘ auch neue Musik veröffentlichen konnten.“

Sängerin LEA (28): „2020 war für mich ein sehr spannendes Jahr, indem ich sehr viel Neues gelernt habe. Ich durfte Anfang des Jahres für die Show ‚Sing meinen Song‘ nach Südafrika reisen. Obwohl so vieles nicht stattfinden konnte, habe ich Picknick-Konzerte spielen können und somit trotzdem für eine kleine Anzahl Menschen Musik machen. Ich habe mein drittes Album ‚Treppenhaus‘ veröffentlicht, was mir sehr viel bedeutet. Also habe ich trotz allem viel erlebt, war unterwegs und konnte auch mal die Zeit zu Hause und den Sommer in Berlin genießen.“

(ncz/spot)