07.01.2021 09:17 Uhr

Diese Bilder markieren für immer das Ende von Trumps Präsidentschaft

Schreckliche Bilder prägten den Abgang von Donald Trump aus seiner nur vierjährigen Präsidentschaft. Diese Bilder vom Sturm auf's Kapitol in Washington werden sich für immer ins Gedächtnis einbrennen.

imago images / UPI Photo

Weil sie für das Ende einer Präsidentschaft stehen, die für eine unfassbare Spaltung einer Gesellschaft stehen, die sich einst als führende Nation verstand. Geendet ist sie – den Bildern nach – in einer Bananenrepublik. Getreu dem Trumpschen Motto „America First“. Es sind Bilder, die es so nie zuvor aus den USA gegeben hat.

imago images / ZUMA Wire

Es ist nicht nur der dunkelste Moment der amerikanischen Demokratie, es ist der Moment der den noch amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika entlarvt als unverblümten Rädelsführer, der zum Sturm auf das Herz der Demokratie aufruft.

„Und dann laufen wir nach unten zum Kapitol.
… Und ich werde dabei sein.“
Donald Trump am 6. Januar 2021

Der verlogene und vor allem selbstverliebte Donald Trump, der mit seinen größtenteils Lügen, Versprechungen und Fake-News-Botschaften Millionen Amerikaner hinter sich versammeln konnte und die Spaltung der Gesellschaft konsequent vorantrieb, ist verantwortlich für den Sturm des radikalen Mobs auf das Kapitol, dem Sitz der Gesetzgebung der Vereinigten Staaten von Amerika! Donald Trump, der die notorische und nie bewiesene Lüge vom „gestohlenen Wahlsieg“ bis zuletzt aufrechterhielt, ist verantwortlich für initiierter Putschversuch mit vier Toten. Trump war es, der den Mob aufhetzte. Man stelle sich vor der Bundespräsident ruft zum Sturm auf den Bundestag auf…

imago images / ZUMA Wire

Hochrangige Mitglieder der Trump-Regierung haben aktuellen Berichten zufolge noch am Mittwoch über die Absetzung des Präsidenten durch sein eigenes Kabinett beraten. CNN zitiert anonym führende republikanische Politiker mit den Worten, Donald Trump sei „außer Kontrolle“. Hoffentlich handeln sie sofort. Auch wenn’s nur symbolisch ist. In zwei Wochen ist der Mann, ein Populist von der schlimmsten Sorte, eh fort.

Zur Erinnerung: Im Juli letzten Jahres twitterte er an die Adresse von Randalierern und Plünderern in Portland: „Anarchisten, Agitatoren und Protestierende, die Vandalismus betreiben oder unser Gerichtsgebäude in Portland beschädigen, werden mit mindestens zehn Jahren Gefängnis bestraft. Lasst es sein!“ Für seine Gefolgsleute gilt das offenbar auch heute nicht.

Fakt ist: Trump hat mit deutlichem Abstand die US-Wahl an Joe Biden verloren. Basta! Ein Abstand, den er vor vier Jahren für sich als „erdrutschartigen Sieg“ bezeichnete.

Der Mann mit dem Orangen-Gesicht und der Fönwelle, der seine markigen Reden stets mit Superlativen spickte und demokratische Institutionen verachtete, hat sich entlarvt als Präsident der Superlative im schlechtesten Sinne. Er ist offensichtlich der größte Verbrecher, der je im Weißen Haus gesessen hat. (PV)

imago images / UPI Photo