25.08.2020 12:57 Uhr

Diese fünf Tofu-Rezepte schmecken nicht nur Vegetariern

Am 25. August ist Welttofutag. Seit dem 10. Jahrhundert ist der Bohnenquark fester Bestandteil der asiatischen Cuisine, seit einigen Jahren wird das Nahrungsmittel auch im Westen immer populärer. So entsteht aus der faden weißen Masse ein schmackhaftes Gericht.

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In Ostasien ist Tofu seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel, das fast denselben Status wie Reis genießt. Ähnlich wie aus Milch Quark entsteht, wird aus Soja Tofu hergestellt. Tofu ist nicht nur reich an Eiweiß und Vitaminen, es ist cholesterinfrei, hat wenig Fett und enthält essenzielle Aminosäuren. Weil er so wandelbar ist, erfreut sich der Tofu auch hierzulande immer größerer Beliebtheit.

Tofu Teriyaki

Teriyaki ist eine der beliebtesten Saucen der japanischen Küche – und sie passt hervorragend zu Tofu. Zunächst den Naturtofu-Block mit einem Küchentuch trocken pressen und in Scheiben oder Würfel schneiden. In einer Schüssel mit etwas Sojasauce und Maisstärke vermischen, sodass alle Stücke gut bedeckt sind. Die Würfel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180 Grad für etwa 20 Minuten backen, bis die Stücke sich leicht golden färben.

Für die Sauce etwa 80 Milliliter Tamari- oder Sojasauce in eine Schüssel geben, dazu kommen drei Esslöffel brauner Zucker, zwei Esslöffel Reisessig, zwei Esslöffel Mirin (süßer Reiswein), ein Teelöffel Sesamöl, ein Esslöffel Maisstärke, etwas geriebener Ingwer und eine gehackte Knoblauchzehe. Die Sauce in eine hohe Pfanne geben und bei mittlerer Temperatur etwa zehn Minuten köcheln lassen, bis eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Die gebackenen Tofuwürfel hinzugeben und die Sauce aufsaugen lassen. Zum Abschluss mit Sesamkörnern, gehackten Chilischoten und Frühlingszwiebeln verfeinern und mit Mie-Nudeln und Gemüse servieren.

Orangentofu

Für die Tofu-Variante des beliebten amerikanisch-chinesischen Gerichts „Orange Chicken“, Tofu trocken pressen, in die gewünschte Form schneiden und mit Maisstärke bedecken. In einer Pfanne mit etwas Öl anbraten, bis die Würfel sich Gold färben.

Währenddessen in einer hohen Pfanne eine Knoblauchzehe und etwas geriebenen Ingwer anbraten, 70 Gramm braunen Zucker, 120 Milliliter Orangensaft und 60 Milliliter Weißweinessig hinzugeben. Dazu kommen drei Esslöffel Tamari- oder Sojasauce, zwei Esslöffel Maisstärke und zwei Esslöffel kaltes Wasser. Wenn die Sauce dickflüssig und die Tofuwürfel golden sind, Tofu zur Sauce geben und mischen. Mit Sesamkörnern garnieren, Reis und Gemüse dazu – fertig!

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Erdnuss-Tofu

Für dieses Rezept eignet sich Räuchertofu am besten, im Handel gibt es diese Variante in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – unter anderem Erdnuss. Den gewählten Räuchertofu in Würfel schneiden und in einen Wok mit etwas Öl geben und anbraten. Bei niedriger Hitze vier Esslöffel Tamari- oder Sojasauce, zwei Esslöffel Sriracha- oder Chilisauce und drei Esslöffel Erdnussbutter hinzufügen. Ist die Temperatur zu hoch, verklebt die Erdnussbutter leicht. Vorgekochten Reis und Gemüse nach Wahl hinzugeben und vermengen.

Tofu-Buddha-Bowl

Für die Buddha-Bowl mit Tofu zunächst kleine Tofuwürfel schneiden und in eine Schüssel geben. Eine Marinade aus drei Esslöffeln Tamari- oder Sojasauce, einem Esslöffel Ahornsirup, eineinhalb Esslöffeln Sesamöl und einer Gewürzmischung nach Wahl zum Tofu geben und im Kühlschrank ruhen lassen.

Karotten in kleine Scheiben schneiden und in gesalzenem Wasser bissfest kochen. Wasser abgießen, geschnittene Frühlingszwiebeln, etwas Öl und Ahornsirup dazu geben. Während das Gemüse auf niedrigster Stufe köchelt, den marinierten Tofu zehn Minuten in einer Pfanne leicht anbraten. In eine Schüssel etwas gekochten Reis oder Quinoa geben, die Karotten und das Tofu dazufügen. Zum Schluss eine halbe Avocado in Würfel schneiden und hinzugeben.

„Scrambled tofu“ oder Tofu-Rührei

Für das sogenannte „Scrambled Tofu„, das seinen Namen der optischen und geschmacklichen Ähnlichkeit mit Ei verdankt, eignet sich Naturtofu, aber auch Seidentofu, sehr gut. Die perfekte Konsistenz entsteht aus einem Mix beider Tofusorten. Zunächst Naturtofu in Stücke schneiden und mit einer Gabel pressen, sodass „Streusel“ entstehen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, das Tofu hinzugeben und kurz anbraten, dann eine halbe Packung Seidentofu hinzugeben und nochmals mit einer Gabel etwas vermischen. Anschließend zwei Teelöffel Kurkuma in das Tofu mischen. Dann einen Teelöffel Kala-Namak-Salz dazu. Optional noch Frühlingszwiebeln, Tomaten oder Gemüse dazugeben. Sobald das Tofu die gewünschte Konsistenz erreicht, kann es serviert werden.

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(ncz/spot)

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