07.08.2020 10:00 Uhr

Diese kulinarischen Highlights machen Appetit auf die nächste Reise

Der Sommer schmeckt nach Süden und das mitten im Norden Deutschlands. Nach dem Corona-Lockdown entdecken viele Deutsche die eigene Heimat völlig neu - und das am liebsten mit dem Gaumen.

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„Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt.“ Diese Worte auf der Seite des Auswärtigen Amtes sorgen bei so manchem Sommerurlauber und Weltenbummler für schlechte Stimmung. Dabei muss das gar nicht sein, denn die Deutschen kommen langsam, aber sicher auf den heimischen Geschmack – und das wortwörtlich. Nach dem Corona-Lockdown öffnen sich die deutschen Regionen und machen Appetit auf die nächste Reise.

Eine Prise Ostseeluft schnuppern in Schleswig-Holstein

Wo ließe es sich am besten starten als an der Spitze? Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands und nach der langen Corona-Durststrecke bei Urlaubern sehr beliebt. Das liegt nicht nur am Wellenrauschen und Wattenmeer oder den Inseln Sylt und Amrum. Das Land zwischen den Meeren lockt auch mit der Herzlichkeit seiner Bewohner und feiner Küche, wie sie Sternekoch Volker Fuhrwerk betreibt. Bei seinen Kreationen trifft regionale Küche auf mediterranes Flair. Kräuter und Tomaten, die er aus dem eigenen Küchengarten des Gut Panker bezieht, werden eingelegt und können auch online bestellt werden. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auf dem Gut Ole Liese eine richtige Genießer-Auszeit gönnen und eine Prise Ostseeluft schnuppern. Ein leises „Plop“ gibt den Startschuss.

Denn mit diesem Geräusch beginnt die Verwandlung zum Küstenkind. Ohne ein echtes Flens geht im Norden gar nichts. Das typische Bier mit dem Bügelverschluss erzeugt aber auch auf der heimischen Couch das richtige Urlaubsgefühl. Im Flens-Online-Shop hat man die Qual der Wahl: Pils, Gold oder doch lieber ein Helles? Wem eher nach Wein ist, der kann es mit einem Riesling aus dem Rheingau versuchen.

Der Landstrich zwischen Rhein und Main lädt zu Wanderausflügen im Wald oder Weinberg ein. Nach einem Ausflug in den Rosengarten Eltville, das Kloster Eberbach oder auf Schloss Vollrads bietet sich eine Verschnaufpause auf dem Weingut Prinz von Hessen bei Johannisberg an. Alternativ nimmt mit dem Online-Sortiment rund um den Riesling Kabinett Royal 2018 das Rheingau auch ganz gemütlich auf Balkonien Platz.

Kölsch in Köln: Klein aber oho

In der Karnevals-Hochburg Köln geht es da schon lebhafter zu. Zwar hat die quirlige Millionenmetropole während des Corona-Lockdowns etwas an Schwung verloren, die rheinische Frohnatur ist dennoch ungetrübt. Die vielen, traditionsreichen Kneipen in der Altstadt laden zum Verweilen und einem Kölsch ein, das zu Köln gehört wie die Maß nach München. Im Schatten des Doms, in dem der Dreikönigsschrein besichtigt werden kann, lässt sich das Treiben bequem bei einem Früh Kölsch im Brauhaus beobachten.

Eine Turmbesichtigung ist derzeit leider nicht möglich, einem kleinen Streifzug durch die Stadt und am Rhein entlang steht aber nichts im Wege. Vom Chlodwigplatz können Kultur- und Geschichtsfreunde auf den Spuren des Rosenmontagszugs an drei romanischen Kirchen vorbei zum Heumarkt in der Altstadt spazieren. Oder wie wäre es mit einem süßen Besuch des Schokoladenmuseums? Mit unserem nächsten Kulinarik-Highlight bleiben wir süß und tun noch etwas für unser Immunsystem.

Der Norden schmeckt süß: Sanddorn als Bonbon

Schlendert man an einem der vielen Strände der Ostsee entlang, sind sie nicht zu übersehen: Sanddornsträucher drängen sich dicht an dicht. Richtig verarbeitet sind die Beeren nicht nur unheimlich lecker, sondern auch echte Powerpakte. In Sachen Vitamin-C-Gehalt stellt Sanddorn sogar Zitronen in den Schatten. Er übersteigt den der Zitrusfrüchte um ein Vielfaches. Das weiß auch Niklot Pagels, der aus den Beeren seiner Sanddornsträucher Marmelade, Tee, Säfte und Bonbons herstellt und die Produkte auf Bio-Basis über den Wohlberger Hofladen, auf Märkten in der Region und im Online-Shop vertreibt.

Abseits der Touristenpfade schmeckt der Norden Deutschlands also nicht nur nach Fischbrötchen, sondern fühlt sich spritzig, süß und nach einem Hauch Süden an.

(kms/spot)

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