17.09.2020 14:00 Uhr

Diese Milchalternativen sind gerade der Renner

Kuhmilch war gestern: Drinks aus Hafer, Mandeln oder Erbsen liegen derzeit im Trend. Das ist das Geheimnis der pflanzlichen Alternativen.

Nina Firsova / Shutterstock.com

Die Milch für Müsli oder Kaffee muss längst nicht mehr von der Kuh stammen. Vielmehr sind es momentan die pflanzlichen Alternativen, die für einen regelrechten Hype sorgen. Egal ob aus Hafer, Dinkel, Erbsen oder Nüssen – pflanzlicher Milchersatz ist aus den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken.

Glutenfrei und vielseitig: Erbsenmilch

Noch für viele unbekannt ist die Milchalternative aus Erbsen. Geschmacklich ist sie etwa mit Sojamilch zu vergleichen. Sie wird aus gelben Erbsen hergestellt und ist reich an Proteinen – somit das ideale Getränk für Sportler. Erbsenmilch macht sich aber auch gut im Porridge, beim Backen und beim Anrühren cremiger Desserts.

Süß und gesund: Mandelmilch

Wegen ihres leicht süßlichen Marzipangeschmacks ist Mandelmilch eine der beliebtesten Alternativen. Ihre Konsistenz kommt herkömmlicher Kuhmilch sehr nah, Mandelmilch enthält aber weniger Kalorien – und viele Mineralstoffe sowie Vitamine. In der spanischen und sizilianischen Küche ist sie bereits seit Jahrhunderten bekannt. Beliebt ist sie vornehmlich im Müsli, Smoothies, zum Backen oder im Kaffee.

Kalorienarm und geschmacksintensiv: Haselnussmilch

Obwohl Nüsse reich an Fetten sind, gehört Haselnussmilch zu den kalorienarmen Milchalternativen. Sie enthält weder Cholesterin noch gesättigte Fettsäuren. Punkten kann sie aber mit ihren gesunden Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen. Wegen ihres intensiven Nussgeschmacks ist Haselnussmilch besonders bei Desserts und Kuchen beliebt.

Reich an Kalium und Phosphor: Hafermilch

Hafermilch ist bereits seit geraumer Zeit in den Supermarktregalen – und hinter der Theke vieler Cafés zu finden. Das Getreide ist nicht nur reich an Kalium und Phosphor, sondern enthält außerdem viele Ballaststoffe, die die Verdauung anregen. Hafer punktet außerdem durch seine Nachhaltigkeit, da er aus Europa stammt und beim Anbau bedeutend weniger Wasser verbraucht als die Milchalternativen aus Nüssen.

Regional und voller Ballaststoffe: Dinkelmilch

Von den Inhaltsstoffen lässt sich Dinkelmilch mit der Haferalternative vergleichen. Auch sie enthält viel Kalium und Phosphor, aber auch wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe wie Natrium und Mangan. Lediglich im Geschmack unterscheiden sie sich: Dinkelmilch weist eine leicht nussige Getreidenote auf.

Pflanzliche Milch selbst zubereiten

Die pflanzlichen Milchalternativen lassen sich ganz einfach selbst herstellen. Dazu bedarf es bei allen Varianten immer wieder die gleichen Schritte und Zutaten. So braucht man für Hafermilch lediglich Haferflocken, Wasser, eine Prise Salz, einen Mixer und ein dünnes Geschirrtuch. Für die blitzschnelle Zubereitung 100 Gramm Flocken, einen Liter Wasser und Salz in einen Mixer geben und für zwei bis drei Minuten pürieren. Das Gemisch anschließend durch das Geschirrtuch sieben, abgießen und die Reste gründlich ausdrücken. Im Kühlschrank hält die selbstgemachte Milch bis zu drei Tage.

(eee/spot)

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