31.10.2020 18:15 Uhr

Diese Stars unterstützen Präsident Donald Trumps Wiederwahl

Am 3. November stellt sich US-Präsident Donald Trump in den USA zur Wiederwahl. Diese Stars stehen hinter dem umstrittenen Unternehmer.

Evan El-Amin / Shutterstock.com

Für vier weitere Jahre will US-Präsident Donald Trump (74) die Vereinigten Staaten von Amerika regieren. Am 3. November entscheidet sich, ob der Wunsch des Republikaners wahr wird oder ob er das Weiße Haus für seinen demokratischen Konkurrenten Joe Biden (77, „Promise Me, Dad: A Year of Hope, Hardship, and Purpose“) räumen muss. Obwohl zahlreiche US-Promis bereits öffentlich für die Wahl von Biden und seiner Vizepräsidentschaftskandidatin Kamala Harris (56) warben, bleiben einige dem Team Donald Trump und Mike Pence (61) trotz scharfer Kritik treu. Unter ihnen: Schauspieler, Musiker und der Ex-Mann von Sandra Bullock (56, „Selbst ist die Braut“).

Roseanne hat „Mitleid mit POTUS“, Stephen Baldwin ist kein Fan der Trump-Parodien seines Bruders Alec

Roseanne Barr (67, „Roseanne“) sorgte in den letzten Jahren hauptsächlich mit dem Rausschmiss aus der nach ihr benannten Sitcom für Schlagzeilen. Die Schauspielerin hatte zuvor eine Nachricht auf Twitter verbreitet, in der sie rassistische Ausdrücke benutzte. In einem Tweet, mit dem sie auf ihren Rauswurf und die darauffolgende Berichterstattung reagierte, schrieb sie: „Ich habe Mitleid mit POTUS (US-Präsident Donald Trump, Anm. d. Red.). Er macht das jeden einzelnen Tag durch.“ Dass Barr eine Unterstützerin des Republikaners ist, machte sie auch durch das Tragen einer Trump-Baseballmütze deutlich.

Bei den Republikanern wird wohl auch Barrs Schauspielkollege Stephen Baldwin (54, „Die üblichen Verdächtigen“) sein Kreuz machen. Der Vater von Model Hailey Bieber (23) ist ein ehemaliger Teilnehmer von Donald Trumps Realityshow „Celebrity Apprentice“ und war kein Fan der gefeierten Trump-Parodie seines Bruders Alec Baldwin (62, „30 Rock“) in der US-Show „Saturday Night Live“. Auf Twitter teilte der gläubige Christ regelmäßig Nachrichten des Präsidenten und seiner Unterstützer, derzeit ist der Account aber offline. Seine Tochter hingegen zeigte sich auf Instagram im Batik-Shirt mit „Biden“-Aufdruck.

Für Jesse James behandelt Trump „jeden mit Respekt“, Kirstie Alley wählt ihn, „weil er kein Politiker ist“

Wie der Schwiegervater von Justin Bieber (26, „Yummy“) nahm auch Jesse James (51) bereits an „Celebrity Apprentice“ teil – im Jahr 2009. Der Unternehmer, der von 2005 bis 2010 mit Hollywood-Star Sandra Bullock (56, „Speed“) verheiratet war, betonte bereits 2016 auf Instagram, es toll zu finden, dass Trump Arbeiter respektiere. Während seiner Realityshow-Teilnahme habe er den Unternehmer und seine Kinder beobachten können. „Was ich sah, war eine Person, die jeden mit Respekt behandelte. Sogar die (südamerikanischen) Jungs im Postraum.“

Wie James, der gelegentlich Tweets des US-Präsidenten teilt, bei der anstehenden Wahl abgestimmt hat, gab er bislang nicht offen preis. Jüngst postete der 51-Jährige allerdings ein Foto auf der Social-Media-Plattform Instagram, das einen Sticker mit der Aufschrift „I Voted“ („Ich habe gewählt“) zeigt – auf einer vergoldeten vollautomatischen Waffe.

View this post on Instagram Donald Trump I've met a lot of people in life and I have found it best to form opinions about them by actually meeting them in person. In 2009 I agreed to do that tv show Celebrity Apprentice on NBC. This meant I had to move to NYC for 6 weeks and spend every day with Donald Trump, Ivanka Trump, and Don Jr. I really had no expectations. I think I was actually the only "Celebrity" that had a semi normal manual labor job. I think this gave me a very different perspective on things. I actually think Donald Trump had no idea who I was or what I actually did for a living. Over the next month I was able to observe him and his kids in their day to day routine. What I saw was a person that treated everyone with respect. Even the (Hispanic) guys in the mail room. He had coffee from the coffee machine and BS'd with them every single morning. Trash men and cops would stop him on the street and he would stop whatever he was doing and spend a little bit of time with every one of them. As the month went on I used my hard work and perseverance to gain respect of the Trumps and most everyone around me. I made it all the way to the top 3 and when I was let go Donald Trump stood up and shook my hand and said " Great Job Jesse". Now I know that a lot of you will think that is some dumb reality TV show, not real life…and especially Not the presidency. Trust me I know that is very true, but the majority of the Anti-Trumps are basing their opinion of him on sound bites from that very same Reality TV Show. I think you should look above what the TV Network put out there to boost ratings. Nobody wants to watch somebody be a nice guy, they want to see him say "Your FIRED!". What I personally observed is a man that is perfect suited to run this country. He is respectful to the little guy (which shows he worked hard to get where he is) and he is also tough as nails when he needs to be. ……….Continued in Next post–> A post shared by Jesse James (@popeofwelding) on Jan 17, 2016 at 7:40am PST

„Kuck mal, wer da spricht!“-Star Kirstie Alley (69) ist zwar keine traditionelle Wählerin der republikanischen Partei, gibt aber dennoch dieses Jahr Donald Trump ihre Stimme. Auf Twitter teilte sie kürzlich ihre Wahlhistorie. Die zeigt: Alley wählte jeweils zweimal die demokratischen Kandidaten Bill Clinton (1992 und 1996) und Barack Obama (2008 und 2012). 2016 stimmte sie für den Republikaner Trump.

Warum Alley das 2020 erneut tut, machte sie Mitte Oktober ebenfalls in einem Tweet deutlich. „Ich wähle Donald Trump, weil er KEIN Politiker ist“, schrieb die 69-Jährige bei dem Kurznachrichtendienst. Trump handele schnell und werde der Wirtschaft zu neuem Aufschwung verhelfen, glaubt die „Cheers“-Darstellerin. Kritiker unterstellen ihr, sie versuche, durch ihre Unterstützung des US-Präsidenten im Gespräch zu bleiben und somit ihrer strauchelnden Karriere neuen Schwung zu verleihen.

50 Cent hat Angst vor hohen Steuern, Jon Voight hält Joe Biden für „böse“

Jüngst sorgte Rapstar 50 Cent (45, „In da Club“) für Verwirrung um seine Stimmabgabe. Der gebürtige New Yorker, der mit bürgerlichem Namen Curtis Jackson heißt, ließ sich offenbar von einer möglichen drastischen Steuererhöhung nach einem Wahlsieg Joe Bidens beeinflussen. Auf Instagram lud er ein Foto eines Fernsehbildschirms hoch, auf dem ein möglicher Spitzensteuersatz in New York von 62 Prozent angegeben wird.

„Mir ist es egal, dass Trump Schwarze nicht mag, 62 Prozent, habt ihr den Verstand verloren?“, schrieb der Musiker neben das Bild. Gleichzeitig rief er seine knapp 26,2 Millionen Abonnenten dazu auf, ebenfalls für Trump abzustimmen. Instagram hat dem Post des Rappers mittlerweile einen Hinweis hinzugefügt. Er informiert darüber, dass die Angaben einem Faktencheck unterzogen und offenbar aus dem Kontext gerissen und als irreführend eingestuft wurden. Kurze Zeit später ruderte 50 Cent wieder zurück. Dafür sprach sich sein Rapper-Kollege Lil Wayne (38) offen für Trump aus und veröffentlichte auch ein Foto ihres Treffens.

View this post on Instagram ?WHAT THE FUCK! (VOTE ForTRUMP) IM OUT, ?????FUCK NEW YORK The KNICKS never win anyway. ?????I don’t care Trump doesn’t like black people 62% are you out of ya fucking mind. ? A post shared by 50 Cent (@50cent) on Oct 19, 2020 at 12:59pm PDT

Während der Rapper offenbar erst kürzlich ins Trump-Lager wechselte, gehört Angelina Jolies Vater Jon Voight (81, „Mission: Impossible“) zu seinen Unterstützern der ersten Stunde. Der Schauspieler lud im Mai 2019 ein zweiteiliges Video auf seinem Twitter-Account hoch, in dem er Trump als den „großartigsten Präsidenten seit Abraham Lincoln“ bezeichnet. Mitte Oktober 2020 teilte er erneut seine Meinung in einem Video mit. Darin wendet sich Voight vehement gegen die demokratische Partei und betont: „Biden ist böse. Trump muss gewinnen, er ist echt.“

Galerie

Kid Rock betritt für seinen „Golf-Buddy“ die Wahlkampfbühne

Ein „Golf-Buddy“ und treuer Unterstützer des aktuellen US-Präsidenten ist Country-Rocker Kid Rock (49, „Born Free“). Der Ex-Mann von „Baywatch“-Star Pamela Anderson (53), der bereits ins Weiße Haus eingeladen war, setzt sich sogar bei öffentlichen Wahlkampfveranstaltungen für den Unternehmer ein – einem Tweet von Trumps Sohn Donald Trump Jr. zufolge zuletzt im September in Michigan. Kurz nach dem gescheiterten Amtsenthebungsverfahren gegen Trump im Februar twitterte Kid Rock alias Robert James Ritchie zudem selbst ein gemeinsames Foto. Es zeigt ihn mit Donald Trump auf dem Golfplatz.

Zu den weiteren Prominenten, die sich eine zweite Amtszeit von Donald Trump wünschen, zählen überwiegend Schauspieler, aber auch Musiker. Unter ihnen sollen Dennis Quaid (66, „The Day After Tomorrow“), Dean Cain (54, „Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark“), Antonio Sabato Jr. (48, „Melrose Place“), Stacey Dash (53, „Clueless – Was sonst!“), Isaiah Washington (57, „Grey’s Anatomy“), Robert Davi (69, „Die Goonies“), Kristie Swanson (50, „Buffy – Der Vampir-Killer“) und James Woods (73, „Es war einmal in Amerika“), sowie Backstreet Boy Brian Littrell (45, „Larger Than Life“) sein.

(wag/spot)