05.11.2020 20:00 Uhr

Diese Tipps helfen, um unnötige Heizkosten zu sparen

Das ständige Aus- und Einschalten der Heizung kann auf Dauer ins Geld gehen. Diese Tipps garantieren eine warme Wohnung - und einen vollen Geldbeutel.

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In Mitteleuropa ist der Winter nicht nur lang und kalt. Er ist auch teuer, denn fast 80 Prozent der Energiekosten werden im wahrsten Sinn des Wortes verheizt. Mit ein paar Tipps ist es in den eigenen vier Wänden gemütlich warm und dennoch werden Kosten gespart.

Um den Energieverbrauch niedrig zu halten, zählt jedes Detail. Oft sind es nur kleine Maßnahmen oder Veränderungen, die sich jedoch bei der Heizkostenabrechnung bemerkbar machen. Bereits ein Grad niedrigere Raumtemperatur verursacht um sechs Prozent niedrigere Kosten. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldtasche.

Die optimale Raumtemperatur

Viele Räume sind überheizt. Um Energie zu sparen reicht es vollkommen aus, wenn die Wohnräume zwischen 19 und 22 Grad Celsius und die Schlafräume 17 bis 18 Grad Celsius haben. Die Heizung zurückdrehen ist der einfachste Tipp, um die Energiekosten zu senken.

Heizungsanlage warten

Die Investition in eine regelmäßige Überprüfung und Wartung der Heizung lohnt sich. Nur eine gut funktionierende Heizung sorgt für angenehme Wärme und hilft beim Heizen Geld zu sparen.

Heizkörper nicht abdecken

Heizkörperabdeckungen mögen als optische Bereicherung sinnvoll sein, verursachen jedoch bis zu fünf Prozent höhere Energiekosten. Genauso wie Vorhänge oder Möbel, die den Heizkörper verdecken.

Heizkörper entlüften

Vor Beginn der Heizperiode sollte man die Heizkörper routinemäßig entlüften. Auf jeden Fall muss eine Entlüftung stattfinden, wenn die Heizkörper trotz eingeschalteter Heizung kalt bleiben oder ein Gluckern zu hören ist.

Thermostat verwenden

Die Wunschtemperatur nicht schätzen, sondern mit Hilfe eines Thermostats genau einstellen, hilft Geld zu sparen.

Zugluft vermeiden

Alte Fenster sind Energiefresser und verursachen hohe Energiekosten. Zieht es, fühlt man sich nicht wohl und die Heizung wird höher aufgedreht. Das macht sich unweigerlich bei den Heizkosten bemerkbar. Ein Fenstertausch lohnt sich und die Investitionskosten amortisieren sich schnell. In der Zwischenzeit schützt das gute alte Zuglufttier vor Energieverlust.

Richtig lüften

Richtiges Lüften senkt nicht nur die Energiekosten, sondern verhindert gleichzeitig Schimmelbildung. Wichtig ist, dass man die Fenster im Winter nicht kippt. Stattdessen auf kurzes Schocklüften setzen. So kommt frische Luft in die Räume, die Wände kühlen nicht aus und der Raum erwärmt sich schnell wieder. Selbst an frostigen Tagen empfiehlt es sich zwei- bis dreimal täglich kurz zu lüften.

Unterschiedliche Heizungsarten

Stromheizungen sind die größten Energiefresser, die die Heizkosten in die Höhe treiben.

Heizung absenken oder abdrehen

Die Nachtabsenkung hilft den Energieverbrauch zu senken. Bei längerer Abwesenheit kann die Heizung abgedreht werden.

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