Mittwoch, 14. August 2019 23:14 Uhr

Dieser Mann liegt mit Dauer-Erektion seit Wochen in Klinik

Foto: Shutterstock/Master1305

In Berlin liegt ein Mann mit Dauer-Erektion seit zwei Wochen im Krankenhaus. Was wie der Beginn eines schlechten Witzes klingt, ist für Danny Polaris gerade schmerzhafte Realität. Eigentlich wollte der in Berlin lebende Brite nur Sex, doch nun droht ihm auch noch die Amputation seines besten Stücks.

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Am Berliner CSD-Wochenende lernte der Mann einen Krankenpfleger kennen. Man verstand sich und wollte Sex. Zuhause schlug die neue Bekanntschaft vor, ein Erektionsmittel in den Penis zu spritzen. Im Interview mit „Pink News“ erklärte Polaris, dass er dem Mann aufgrund dessen Berufs vertraute: „Ich habe gedacht: Was kann da schon schiefgehen?“ Offensichtlich eine ganze Menge, denn am nächsten Tag hatte der Mann noch immer eine hartnäckige Erektion. 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Danny Polaris (@dannypolaris) am Aug 9, 2019 um 1:38 PDT

Schlimme Spätfolgen drohen

Da er bei der CSD-Parade dabei sein wollte, wickelte er um seinen immer noch harten Penis einen mit Eis gefüllten Getränkekühler. Als die Schmerzen der Dauererektion immer  schlimmer wurden, konsultierte er einen Arzt und landete im Krankenhaus.

Wie „Queer.de“ berichtet, soll es sich bei der injizierten Flüssigkeit um Alprostadil handeln. Dies sei ein Stoff, der tatsächlich gegen Erektionsstörungen eingesetzt werde. Allerdings kam es zu Komplikationen, da der Mann an dem Abend bereits eine Viagra-Pille genommen und nach eigenen Aussagen viel Alkohol getrunken hatte. Nach Auffassung der Ärzte soll es zudem zu Wechselwirkungen mit seinen HIV-Medikamenten gekommen sein. Ein fataler Mix mit harten Folgen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Danny Polaris (@dannypolaris) am Aug 7, 2019 um 9:36 PDT

Fast ohnmächtig

Die Dauererektion sei zeitweise so schmerzhaft gewesen, dass Polaris mehrfach ohnmächtig wurde. Alle Versuche der Ärzte die Erektion zu stoppen scheiterten. Selbst Operationen bei denen versucht wurde Blut aus dem Penis abzupumpen, blieben ohne den gewünschten Erfolg.

Die möglichen Spätfolgen einer solchen Dauererektion sind heftig: So drohen ihm eine Penisverkrümmung, dauerhafter Erektionsverlust oder im schlimmsten Fall sogar die Amputation seines besten Stücks. Eine Sache hat er daraus gelernt: Man sollte sich niemals etwas in den Penis spritzen lassen. Über eine Crowdfundingseite versucht er nun Spenden zu sammeln um anfallende Zusatzkosten im Krankenhaus bezahlen zu können.

Mittlerweile geht es Danny besser, er postet fröhlich Bilder von sich bei Insta und außerdem wurde an eine Blutverdünnungsmaschine angeschlossen, die eine Art „Abfluss“-Funktion haben soll. (Florian Kiel)

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