07.09.2020 11:49 Uhr

Disqualifikation bei den US Open: Novak Djokovic entschuldigt sich

Eine Frustaktion bei den US Open hat Novak Djokovic den Einzug ins Viertelfinale gekostet. Dass er versehentlich eine Linienrichterin mit dem Ball getroffen hat, tut dem Tennisprofi leid. Auf Instagram gibt er sich reumütig.

Leonard Zhukovsky / Shutterstock.com

Für Tennisstar Novak Djokovic (33) sind die US Open vorbei. Nach einem verlorenen Aufschlagspiel im Achtelfinale am Sonntag schlug der 33-Jährige frustriert einen Ball weg und traf dabei versehentlich eine Linienrichterin. Die Frau ging zu Boden und hatte danach sichtlich Probleme beim Atmen. Die Folge: Djokovic wurde vom Turnier disqualifiziert.

Auf Instagram hat sich der Weltranglisten-Erste inzwischen zu dem Vorfall geäußert: „Diese ganze Situation lässt mich wirklich traurig und leer zurück. […] Es tut mir sehr leid, dass ich ihr [der Linienrichterin, Anm. d. Red.] solch einen Stress bereitet habe. So unbeabsichtigt. So falsch“, lauten die reumütigen Worte des Profisportlers. Weiter schreibt er, dass die Disqualifikation eine „Lektion“ für ihn sei. „Ich entschuldige mich bei allen Beteiligten des US-Open-Turniers für mein Verhalten. Ich danke meinem Team und meiner Familie dafür, dass sie mich unterstützen, und meinen Fans, dass sie immer bei mir sind. Danke und es tut mir so leid“, beendet Djokovic seinen Post.

Quelle: instagram.com

Rückhalt von Boris Becker

Neben seiner Familie und Fans erhielt Djokovic auch Rückhalt von Tennislegende Boris Becker (52), der ihn von 2013 bis 2016 trainiert hat. „Bruder, du hast heute einen Fehler gemacht und den teuersten Preis für einen Tennisspieler bezahlt. Du wurdest zu Recht von deinem Match ausgeschlossen“, schreibt der 52-Jährige in einem Instagram-Beitrag. „Du hast dich öffentlich bei der Linienfrau, den Teilnehmern der US Open und bei allen, die dich lieben, entschuldigt. Niemand ist perfekt und manchmal vergessen wir das alle“, betont Becker.

Quelle: instagram.com

Djokovic wurde bei den US Open als großer Favorit gehandelt. Doch seine Aktion brachte den Weltranglistenersten um den Einzug ins Viertelfinale – und damit um den Titel in New York.

(eee/spot)

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