28.08.2020 08:04 Uhr

Donald Trump als „Verteidiger des gesunden Menschenverstands“?

Beim Parteitag der US-Republikaner hat Donald Trump seine Nominierung als Kandidat für die anstehende Wahl angenommen. Er sprach unter anderem auch über seinen verstorbenen Bruder.

imago images/UPI Photo

US-Präsident Donald Trump (74) hat in einer Rede vor dem Weißen Haus zum Ende des Parteitags der Republikaner die Nominierung seiner Partei angenommen und wird damit im Präsidentschaftswahlkampf offiziell gegen Joe Biden (77) antreten. In der Rede konzentrierte er sich unter anderem darauf, seinen Herausforderer anzugreifen und auf eigene Erfolge zu verweisen.

Zuvor hatte Trumps Tochter Ivanka (38) gesprochen. Ihren Vater stellte sie als „Präsidenten des Volkes“ und „Verteidiger des gesunden Menschenverstands“ vor. Die USA benötigten demnach „vier weitere Jahre einen Krieger im Weißen Haus“.

Ein stolzer Bruder

Mit seiner Ehefrau, First Lady Melania Trump (50), betrat der Präsident schließlich zu den patriotischen Klängen von „God Bless the U.S.A.“ des Country-Sängers Lee Greenwood (77) die Bühne. Bereits zu Beginn seiner Rede bedankte er sich bei seiner Familie, darunter bei seiner „unglaublichen Tochter Ivanka […] und all meinen Kindern und Enkeln“, die er aber nicht direkt namentlich nannte.

Außerdem sprach Trump über seinen verstorbenen Bruder Robert, der Mitte August im Alter von 71 Jahren in New York verstorben war. „Ich weiß, dass mein Bruder Robert uns gerade vom Himmel aus zusieht“, erklärte Trump. Robert sei ein „großartiger Bruder“ gewesen – und auch „sehr stolz“ darauf, wie gut alle Beteiligten ihren Job machen.

„Mit einem Herzen voller Dankbarkeit und genzenlosem Optimismus“ nehme Trump die Nominierung an. Von den Medienberichten zufolge rund 1.500 anwesenden Gästen waren daraufhin „USA! USA! USA!“-Rufe zu hören. Für Kritik sorgte unter anderem, dass sich vor Ort wohl nur wenige Menschen um die international gültigen Corona-Regeln kümmerten. Dicht gedrängt saßen die Gäste aneinander, viele trugen keine Schutzmaske. Zudem gilt es als Tabu, auf dem Gelände des Weißen Hauses Wahlkampf zu betreiben.

(wue/spot)

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