FilmDonald Trump bezeichnet seine Frau nach Start der verrissenen Doku ‚Melania‘ als „großen Filmstar“

Melania Trump and Donald Trump - Getty - West Palm Beach - Florida - November - 2024
Obwohl die neue Doku von Kritikern verrissen wird, überhäuft der US-Präsident seine Frau mit Lob.
Donald Trump ist überzeugt, dass seine Frau ein „großer Filmstar“ ist.
Nach dem Kinostart der von Amazon unterstützten Dokumentation über die First Lady schwärmte der US-Präsident bei einer Veranstaltung in Washington, DC von dem Projekt. Dabei witzelte er, in einer Familie sei „kein Platz für zwei Stars“.
Trump sprach am Donnerstag (19. Februar) bei seinem ‚Board of Peace‘-Event in Washington und lobte die 55-Jährige nach dem weltweiten Kinostart von ‚Melania‘. Der Film wurde von Brett Ratner inszeniert und von Amazon MGM Studios unterstützt. Die Dokumentation begleitet Melania während der 20 Tage vor Trumps zweiter Amtseinführung und spielte weltweit über 13 Millionen Euro ein. Später soll der Film bei Amazon Prime Video erscheinen. Trump sagte: „Sie hat gerade einen sehr erfolgreichen Film draußen, praktisch Nummer eins. Können Sie das glauben?“
Anschließend schwärmte der 79-Jährige über seine Frau. „Ein großer Filmstar. Und ich sage immer: Das ist problematisch, denn in einer Familie ist kein Platz für zwei Stars“, scherzte er. „Ich habe ihr gesagt, wir können nicht zwei Stars in einer Familie haben – ich weiß also nicht, was das bedeutet. Das ist nicht gut.“
Trump – der selbst Cameo-Auftritte unter anderem in ‚Kevin – Allein in New York‘, ‚Zoolander‘ und ‚Ein Chef zum Verlieben‘ hatte – behauptete weiter: „‚Melania‘ ist zur meistverkauften Dokumentation der letzten 20 Jahre geworden. Die Kinos sind voll. Besonders Frauen gehen mehrfach hinein und sehen den Film zwei-, drei-, viermal.“
Amazon kaufte den Film Berichten zufolge für rund 34 Millionen Euro und investierte einen ähnlichen Betrag ins Marketing. Der Kinostart löste Kritik aus, unter anderem von US-Moderator Jimmy Kimmel, der die Unterstützung durch Amazon hinterfragte. Er bezeichnete den Film als „60-Millionen-Pfund-Bestechung“, während ‚Variety‘ über Spekulationen berichtete, die Doku sei ein Versuch Amazons, sich mit der Trump-Regierung gutzustellen.







