04.07.2020 21:16 Uhr

Donald Trump muss seine Schwiegertochter meiden

Kimberly Guilfoyle, die Fast-Schwiegertochter von Donald Trump, wurde jetzt positiv auf Corona getestet.

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So mancher wird sich jetzt denken: „Karma ist eine Bitch“. Nachdem US-Präsident Trump (74) die Corona-Pandemie für Wochen und Wochen klein redete und sich bis heute weigert eine Maske zu tragen, wird es ihm jetzt wahrscheinlich angst und bange. Denn die Krankheit gelangte nun in seinen innersten Kreis.

Gemäß der Zeitung „New York Times“ wurde seine Fast-Schwiegertochter Kimberly Guilfoyle (51) positiv auf Corona getestet. Die Journalistin datet seit einigen Monaten den ältesten Sohn des Präsidenten, der nach seinem Vater benannt ist.

Donald Trumps Schwiegertochter hat Corona

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Party statt Social Distancing

Guilfoyle soll aktuell keinerlei Symptome zeigen. Als sie getestet wurde, befand sie sich aber nicht alleine zuhause, sondern war nach South Dakota zum berühmten Mount Rushmore gereist, um dort an den Feierlichkeiten zum wichtigsten amerikanischen Feiertag, dem Unabhängigkeitstag, teilzunehmen.

Selbstverständlich fragen sich jetzt alle, ob der Präsident und die ehemalige Fox-Moderatorin direkten Kontakt miteinander hatten. Schließlich arbeiten die beiden beruflich eng zusammen. Guilfoyle gehört zu den engsten Vertrauten des Politikers. Sie sitzt dem Finanzkomitee für seine Wahlkampfkampagne 2020 bei und berät den Präsidenten als ehemalige Staatsanwältin und Medienprofi in wichtigen Fragen.

Hat Guilfoyle Präsident Trump infiziert?

Wie es heißt, sei es „unmöglich“, dass Donald Trump von seiner Schwiegertochter in spe mit dem Virus infiziert wurde. Guilfoyle flog nicht mit dem Staatsoberhaupt in der Air Force One nach South Dakota und traf ihn auch sonst nicht. Ihr Partner Donald Trump jr. wiederum wurde negativ auf Corona getestet.

Die 51-Jährige begab sich sofort nach der Dignose in Quarantäne. Man kann nur hoffen, dass die Infektion von Kimberly Guilfoyle dem Präsidenten jetzt endlich am eigenen Leib verdeutlicht, dass es sich bei der Corona-Pandemie um keine lapidare Sache handelt, die man mit einer Handvoll zynischen Tweets wegmobben kann.

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