Drag-Königin Nina Queer erlebt Verlobungsdesaster

Drag-Königin Nina Queer erlebt Verlobungsdesaster
Drag-Königin Nina Queer erlebt Verlobungsdesaster

privat

04.04.2021 18:00 Uhr

Es war womöglich DIE Romanze des Lockdowns - jetzt ist alles vorbei. Die Eiersuche hätte so aufregend sein können! Kurz vor Ostern trennte sich der albanische Schauspieler Flamur Aljiji (29) von Drag-Ikone Nina Queer (35).

Die beiden lernten sich letzten Sommer bei einer Beach-Party kennen und trafen sich danach immer wieder für romantische Dates. Wegen der Corona-Pandemie gestalteten sich die Zusammenkünfte schwierig, denn der schöne Flamur musste immer aus Frankfurt am Main anreisen. Erst Anfang März entschied sich das Paar zu heiraten und der 29-jährige steckte Nina Queer einen Verlobungsring für angeblich 20.000 Euro an den Finger.

Warum sich die Pläne  nach neun Monaten geändert haben, verrät Schauspieler und Model Flamur Aljiji jetzt gegenüber dieser Seite.

Drag-Königin Nina Queer erlebt Verlobungsdesaster

No Credit

Herr Aljiji, wie haben Sie sich in Nina Queer verliebt?

Sie stieg letzten Sommer in einem Badeanzug aus dem Wasser und lief in einem mega heißen Bikini über den Strand. Ich war mit einem Kumpel an der Bar und als ich diese Wahnsinnsfrau in der Sonne sah, wie sie ihr nasses Haar am Sandstrand schüttelte, war es um mich geschehen. Ich sprach sie an und wir tauschten Nummern.

Wie ist Nina Queer privat bzw. als Partnerin?

Über Nina wird ja so viel Schwachsinn geschrieben und geredet. Nichts davon stimmt. Privat ist sie ganz anders, als man sie in der Öffentlichkeit wahrnimmt. Natürlich ist sie immer zu Scherzen aufgelegt und äußerst witzig, aber sie ist auch ganz weich und großzügig. Sie hat Herz und Tiefgang. Und sie glaubt an die wahre Liebe.

Und doch konnten Sie nicht ihre wahre Liebe sein. Was ist passiert?

Nun – Nina und ich hatten nicht viele Dates. Meistens haben wir nur telefoniert. Nach der Verlobung sollte es zum Äußersten kommen und dabei entdeckte ich, dass Nina noch einen Penis besitzt. Das hat mich ziemlich schockiert! Ich habe nicht eine Minute lang geahnt, dass sie keine echte Frau sein könnte. Und obwohl Nina ein großartiger Mensch ist und wir bestimmt für immer befreundet sein werden, war mir das dann doch eine Spur zu krass. Ich bin einfach hundert Prozent hetero und mit einer Frau, die einen Penis hat, kann ich nicht zusammen sein. Das ist unvorstellbar für mich. Das ist in keiner Weise diskriminierend gemeint – aber ich steh einfach nicht drauf.

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Wie konnten Sie nicht bemerken, dass Nina Queer keine echte Frau ist? Haben Sie sie denn nie gegoogelt?

Nein. Ich hatte wirklich keine Ahnung. Wenn ich mich in jemanden verliebe, frage ich doch nicht nach oder spioniere im Internet herum. Nina ist als Frau auch so überzeugend und realistisch, dass mir nicht einmal die Idee gekommen wäre, dass sie ein Mann oder Transgender sein könnte. Sie wirkt ja total natürlich als Mädchen. Tja, jetzt bin ich eine Erfahrung reicher. Vielleicht war ich zu naiv.

Könnten Sie sich vorstellen in einem TV-Format wie „Sommerhaus der Stars“ wieder mit Nina zusammen zu kommen, um es möglicherweise erneut zu versuchen?

Das wäre natürlich eine Überlegung wert. Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Aber jetzt brauch ich mal ein paar Monate Beziehungspause und will das Leben genießen. Nina ist ja nicht die einzige Blume, die bestäubt werden will. Danach überlege ich mir das ganze nochmal und werde mich bestimmt mit ihr treffen.

Wann kann man sie wieder in einem Film bewundern? Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

Aktuell drehe ich in meiner Heimat Mazedonien zwei Filme. In zwei Monaten freue ich mich endlich mein eigenes Brand „flamí“ auf dem Markt zu bringen. Zeitgleich drehe ich in Hamburg einen echten Hollywood-Blockbuster ab, der 2022 in die Kinos kommen soll. Wenn ich damit fertig bin, reise ich weiter nach Italien, wo ich gerade eine Hauptrolle in einer beliebten, wöchentlichen Serie bekommen habe. Ich freue mich also den Sommer über in der Nähe von Rom zu verbringen und ab und an ans Meer fahren zu können.

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Das ist Flamur Aljiji

Flamur Aljiji wurde in Nordmazedonien geboren. Seine Eltern sind albanischer Abstammung. Während der Ausbildung im Pflegebereich arbeitete er schon als Komparse in verschiedenen Filmprojekten. Nach Engagements am Ballhaus-Theater in Berlin bekam er seine erste Fernsehrolle in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, danach drehte er seinen ersten Kinospielfilm mit einer Rolle in Matthias Schweighöfers „Der Nanny“ und bekam eine Rolle im schonungslos-provokativ Film „Fikkefuchs“. Ebenso zu sehen war er in der hochgelobten VOX-Serie „Rampensau“.