Donnerstag, 19. Dezember 2013 13:38 Uhr

Dschungelcamp-Autor: „Der Dschungel produziert nicht zwangsläufig Verlierer“

Er ist so etwas wie der Gag-Garant des RTL-Dschungelcamps: Micky Beisenherz (36, auf dem Foto neben Moderationskollegen Jochen Schropp), schreibt seit 2009 die bissigen Kommentare für die Moderatoren des RTL-Formats ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus‘, das am 17. Januar 2014 in die achte Staffel geschickt wird.

Dschungelcamp-Autor: "Der Dschungel produziert nicht zwangsläufig Verlierer"

Im aktuellen Branchendienst ‚kressreport‘  erzählt er, was einen guten Kandidaten ausmacht, was ihn an dem Format reizt und warum der Dschungel anders als ‚Bauer sucht Frau‚ keine Opfer vorführt.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Jens Oliver Haas (Gatte von dschungelcamp-Moderatorin Sonja Zietlow) schreibt Beisenherz die Gags aus dem Baumhaus, im kommenden Jahr wieder für Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Ihr Arbeitstag beginnt um 20 Uhr und endet am nächsten Morgen um 10 Uhr. „Was für uns Autoren nebenbei unglaublich reizvoll ist, ist, dass wir zwei Wochen lang eine verkappte Late-Night-Show machen können.“, sagt Beisenherz.

Noch ist offiziell nicht bekannt, wer in das Dschungelcamp einziehen wird. Beisenherz weiß es jedenfalls nicht. Was aus seiner Sicht aber einen guten Kandidaten ausmacht, sagt er im Interview mit ‚kressreport‘: „Die Erfahrung hat gezeigt: Wenn Fremd- und Selbstwahrnehmung desjenigen leicht auseinanderklaffen, dann ist es für die Zuschauer auf jeden Fall unterhaltsam. Soll heißen: Großspuriges Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit garantiert eine unterhaltsame Sendung.“

Aus Sicht des Dschungelcamp-Autors würde Beisenherz sich über Boris Becker als Kandidaten freuen, „weil er viele Ansatzpunkte bietet, um humoristisch tätig zu werden. Obwohl es vielleicht auch zu einfach wäre.“ Dennoch würde er sich wünschen, dass sich Becker mit den Fernsehauftritten in der nächsten Zeit zurückhält.

Anders als die RTL-Formate ‚Bauer sucht Frau‘ oder ‚Schwiegertochter gesucht‘, die Beisenherz öffentlich dahingehend kritisierte, dass sie Opfer vorführten, habe er beim Dschungelcamp mit Leuten zu tun, die um die Konsequenzen wüssten. „Der Dschungel produziert nicht zwangsläufig Verlierer. Wenn man mal genau hinschaut, wie so eine Staffel zuende geht, dann gibt es mindestens genauso viele Menschen, die positiv wegkommen.“

 

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