Donnerstag, 12. Januar 2012 20:25 Uhr

Dschungelcamp: Dieser Mann ist für die Gags und Sonja Zietlow zuständig

Hamburg. Psychokrieg und Lästereien gehören zum RTL-Dschungelcamp wie Lianen zum Urwald – doch trotzdem will kaum einer der bisher 51 prominenten Teilnehmer diese grausamen  Erfahrung missen. „Nur zwei Kandidatinnen haben hinterher verkündet, dass diese Zeit ihrer Karriere geschadet hat: Mariella Ahrens und Lisa Fitz“, sagte Jens Oliver Haas im Interview mit der Zeitschrift ‚Gala‘.

Der Autor ist nicht nur Ehemamn von Sonja Zietlow, sondern schreibt seit der ersten Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ die derben Gags für das Moderatorenpaar mit der putzigen Moderatorin und dem noch putztigeren Dirk Bach. Haas sagte deazu: „Mit so einer Bilanz kann ich prima leben“

Seit 2002 ist Haas mit Sonja Zietlow verheiratet. Mit seiner Frau so eng beim Dreh im australischen Busch zusammenzuarbeiten, hält der Fernsehautor, der einst bei bei „RTL Samstag Nacht“ angefangen hat, für Segen und Fluch zugleich. „Ich weiß genau, wie sie tickt, was sie mag oder nicht mag – und was sie denkt. Ich kenne auch ihre Tagesform. Man nimmt jeden privaten Ärger mit an den Set und jeden Zoff vom Set wieder mit ins Hotel.“

Über die Arbeit vor Ort im australischen Dschungel verrät Haaas gegenüber der Seite ‚mededia.de‘: „Der Dschungel funktioniert auch, weil die ganze Situation so krank ist: Es ist so unmöglich, das alles zu schaffen dort und gleichzeitig haben wir so viele Möglichkeiten, dass dies alle beflügelt. (…) Unter Druck funktioniert das gut. Zwischendrin gibt es so um die 7. oder 8. Sendung einen Tag, wo man einfach nicht mehr kann.“

Man komme schlecht aus dem Bett, erzählt Haas und es „fällt einem nichts mehr ein, und man hat das Gefühl zwei Synapsen sind nicht mehr miteinander verbunden und der Funke springt nicht mehr über. Da merkt man, wie hart das ist. Wir sind ja zwei Autoren: Micky Beisenherz und ich. Wenn man Glück hat, trifft es nicht beide am gleichen Tag. So richtig merkt man es erst hinterher. Man dreht 16, 17 Tage auf 120% . Danach braucht man 5 Tage Erholung – nur Schlaf und Essen. Wenn nicht der nächste Job schon wartet: Man war ja vier Wochen weg.“

Foto: RTL/Stefan Menne

Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de

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