Freitag, 13. Januar 2012 20:12 Uhr

Dschungelcamp: Rainer Langhans spendete seine Gage Piraten-Partei

Köln. Im letzten Jahr war Rainer Langhans (68) einer der Teilnehmer des RTL-Dschungelcamps. Der deutsche Autor, Filmemacher und Mitglied einer Kommune, lästerte jetzt gewaltig über das Format. Aber zuvor erklärte er noch, dass er eine ganze Weile nach einer Verwendung für seinen Geldbetrag suchte, den er für seine Teilnahme in der TV-Trashshow bekam. Inzwischen hat Langhans eine eher seltsame Entscheidung getroffen.

„Ich habe mich entschieden, das Geld den Piraten zu geben. Denen habe ich 20.000 Euro überwiesen. Wikileaks habe ich ebenfalls Geld gegeben“, erzählte er der Website ‚Kukksi‘. Langhans spendete außerdem der Politikdebütantin Susanne Wiest etwas von seinem Geld, weil er begeistert davon sei, dass sie sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzt. Er selbst brauche das Geld angeblich nicht. „Ich lebe von der Hand in den Mund und ich möchte das auch so. Ich gebe das Menschen, die was Gutes damit anfangen.“

Der außergewöhnlich in sich gekehrte Mann mit der noch seltsameren Frisur gibt außerdem zu, dass er so gut wie keinen Kontakt zu seinen Co-Kandidaten aus dem Dschungelcamp 2011 hat: „Ich habe gestern die Eva von den Jacob-Sisters angerufen, weil sie hier zufällig in München ist und vielleicht sehen wir uns dann. Mit den anderen habe ich es versucht, aber der Kontakt ist einfach nicht zu Stande gekommen.“

Im letzten Jahr eskalierte der Zickenkrieg, besonders zwischen Sarah Knappik und Indira Weis, aber auch zwischen den männlichen Kandidaten, wie Jay Khan und Peer Kusmagk. Hier sieht Rainer Langhans die Verantwortung bei RTL. „Meine Erfahrung ist die, dass in etwa 70 Prozent was ganz anderes passiert, als das, was RTL daraus macht. Die Dinge, die dann RTL mit aller Gewalt und allen Möglichkeiten herauskristallisiert, nämlich die paar Schwierigkeiten, die man miteinander hat. Das sind alles solche Sachen.“ Klingt ja ganz danach, als würde das Kommunen-Mitglied behaupten, dass die Zuschauer des Dschungelcamps so richtig verschaukelt werden… Allerdings ist der 68- jährige auch der Meinung, dass man im Camp gut schauspielern muss, sonst kommen am Ende völlig falsche Dinge rüber, wie die Vorwürfe der angeblich, gespielten Beziehung von Indira und Jay.

Langhans offenbarte außerdem, dass er praktisch dazu gezwungen ist, sich dieses Jahr die Show vor dem Fernseher anzusehen. „Ja, das gehört dazu. Nach meiner früheren Dschungelcamp-Teilnahme bin ich dazu verdonnert worden, unter anderem von Talkshows und Printmedien, dass ich mich doch bitteschön dazu äußern und ein paar Folgen sehen soll, um zu beurteilen, wie das Dschungelcamp in diesem Jahr sei. Deswegen muss ich das leider schauen, obwohl ich mich davor fürchte“, lacht er.

Foto: wenn.com

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