Donnerstag, 9. Januar 2020 00:42 Uhr

Dschungelcamp-Steckbrief (11): Toni Trips

Foto: TVNOW / Arya Shirazi

Am Freitag geht’s los: Das Dschungelcamp startet in die neue Saison. Wie jedes Jahr haben wir die vielen teil unbekannten „Promis“ in einzelnen Porträts vorgestellt. Als Vorletzte ist Toni Trips dran. Bitte, wer?

Toni Trips (bürgerliche Name Antonia Komljen) wurde im August 1997 in Hamburg geboren. Nachdem sie mehrmals die Schule wechselte, arbeitete sie mit Beginn des Jahre 2013 als Kellnerin und lernte dort die Schule des Lebens kennen. Die Sängerin und Influencerin (40.000 Follower bei Instagram) mit kroatischen Wurzeln wurde als DSDS-Kandidatin 2019 einem großen Publikum bekannt. In der Castingshow belegte sie Platz 11 und eroberte die Herzen der TV-Zuschauer durch ihre authentische Art. Ihr Äußeres ist auffällig, extravagant, provokant: Zahlreiche Tattoos (darunter zwei Gesichts-Tattoos), erzählen ihr Leben.

Dschungelcamp-Steckbrief (11): Toni Trips

Foto: Stefan Menne/TVNow

Weiteres Erkennungszeichen: Sonnenbrille. „Ich trage meine Sonnenbrillen auch in der Nacht, das ist echt ein Tick von mir“, behauptet die sympathische Sängerin. „Doch eigentlich bin ich ein schüchternes Mädchen“, so Toni weiter. „Toni Trips ist ein Kunstprodukt zu dem ich stehe. Es ist ein Teil von mir, den ich authentisch ausfülle.“ Im Januar 2020 veröffentlicht Toni Trips mit „Traum“ ihre erste eigene Single. „Ich mag die verspielten Töne. Meine favorisierten Sounds sind Deep House und Rap.“

Der Song ist wie  Toni selbst: Assoziative Bilder verschmelzen zu einem Lebensgefühl: suchend, ein wenig ‚lost‘. Die Geschichte, die sie erzählt, ist flehentlich doch auch voller Optimismus mit der Message: „Steh doch bitte auf“.

Toni besitzt die Fähigkeit, auf ihre einfache Art, etwas eindringlich zu sagen. Der eingängige Beat von „Traum“ trägt eine Melodie, die ins Ohr geht und Tonis fragile Stimme, die das Herz berührt. Tonis Philosophie: „Ich wende mein Gesicht zur Sonne, dann fallen meine Schatten hinter mir! Egal wie hart das Leben mich zeichnet, ich verarbeite es mit meinen Texten.“

Fünf Fragen an Toni

Wie würden Sie sich in wenigen Sätzen beschreiben?
Ich bin Toni Trips, 22 Jahre alt und man kennt mich von DSDS und ich habe die letzten zwölf Monate an meiner Musik gearbeitet.

Warum gehen Sie ins Dschungelcamp?
Ich gehe in den Dschungel, weil ich das Ding unbedingt gewinnen, über meinen Schatten springen und darüber hinauswachsen möchte. Wenn ich da rein gehe, dann möchte ich auch gewinnen. Die Zuschauer werden merken, dass ich eine echte Person bin, dass ich mich nicht verstelle, dass ich einfach generell so ticke, wie ich bin und meinen Emotionen freien Lauf lasse.

Quelle: instagram.com

Wie teuer waren Ihre Schönheitsoperationen?
Nicht mal 3.500 Euro würde ich sagen. Meine Brustoperation war nur 2.400 Euro. Sonst habe ich mir nur ab und zu die Lippen aufspritzen lassen. Anfangs hatte ich übertrieben dicke Lippen. Ich warte seit drei Jahren, dass es ein bisschen weniger wird, aber zurzeit finde sie super.

Können Sie sich einen Flirt vorstellen?
Man weiß nicht, ob sich die Blicke treffen und man sich angezogen fühlt. Ich stehe schon mehr auf Männer, als auf Frauen. Mit Frauen ist es immer so eine schwierige Sache, weil Frauen einfach zickig sind und immer um die Ecke denken. Ich denke eher straight. Ich sehe zwar aus wie ein Mädchen, aber ich handele und denke meistens wie ein Typ. Deshalb habe ich auch viele männliche Freunde, weil ich mich in männlicher Gesellschaft wohler fühle. Ich verstehe mich auch mit Frauen, aber, um ehrlich zu sein, ich habe auch etwas Angst vor Frauen. Sie sehen mich meistens als Konkurrenz. Ich bin aber gespannt, wie die Frauen im Camp so drauf sind.

Gab es schwierige Zeiten in Ihrer Vergangenheit?
Mit 15 habe ich angefangen zu trinken, habe mich nackt entblößt und getanzt. Ich wurde dabei gefilmt und hatte davon echt keine Ahnung. Drei Monate später konnte ich dieses Video dann auf Facebook sehen. Ich konnte mich einfach nicht daran erinnern. Es ging durch Facebook, komplett durch Deutschland und ich war sogar bei „taff“ im Interview. Es war wirklich eine schwere Zeit. Ich war Opfer von krassem Cybermobbing, was mich echt geprägt hat.

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