Dienstag, 16. Januar 2018 13:11 Uhr

Dschungelcamp-Steckbrief (7): Tina York, Schwester von Mary Roos

Jedes Dschungelcamp hat seine Helden. Und wer sind die in der zwölften Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“? Ab Freitag 21.15 Uhr werden wir eine erste Tendenz bekommen. Dann beginnt für 12 neue, mehr oder weniger fröhliche Selbstdarsteller das größte Abenteuer ihres Lebens. Bis dahin stellen wir alle vor!

Dschungelcamp-Steckbrief (7): Tina Yorck, die Schwester von Mary Roos

Foto: MG RTL D / Arya Shirazi

Tina York, die eigentlich bürgerlich Monika Schwab heißt, ist eine von denen. Womöglich hat sie aber das Zeug zur Langweilerin? Denn vor ihrem Einzug erklärte sie: “Ich werde mich nicht in irgendeine Rolle begeben. Wenn es sich ergibt und wir nett in einer Runde sitzen und singen, singe ich mit. Ich will mich aber nicht nach vorne drängen. Der Typ bin ich nicht und war ich auch nie. Schon als junges Mädchen hatte ich zwar eine große Klappe, aber nie bösartig oder um mich darzustellen.“

Und warum zieht sie dann überhaupt in das RTL-Pritschenlager? “Ich möchte abnehmen. Außerdem ist der Dschungel unglaublich unterhaltsam und beliebt bei vielen Leuten. Auch wenn sie behaupten, sie sehen den Dschungel nicht, schalten sie trotzdem ein. Das Größte war für mich Bata Illic (2008), der die Sendung fast verschlafen hat, aber immer unglaublich menschlich und lieb war.“

Auf Hochzeit als Sängerin entdeckt

Tina (geboren am 29. April 1954 in Bingen am Rhein) ist eine Powerfrau, die die Menschen begeistert und mitreißt -eine scheinbar unerschöpfliche Quelle an Energie, ansteckender Fröhlichkeit und zugleich einer Bodenständigkeit, die sich von den Irrungen und Wirrungen des Lebens unbeeindruckt zeigt. Sie weiß einfach, wo’s lang geht und geht ihren Weg – und das nun seit bereits über 40 Jahren im schnelllebigen Show-geschäft.

Im Alter von 16 Jahren wurde sie auf der Hochzeit ihrer Schwester Mary Roos von Rudi Wolpert (einst Chef der Frankfurter Plattenfirma CBS) entdeckt. Kurzerhand schrieb man den Tremeloes-Hit „Me and my life“ um, in eine deutsche Version. So war Tinas erste Single „ Oh Mama good bye“ geboren. Der erste große Erfolg kam mit der „Liechtensteiner Polka“. Mit „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten“ sang sie sich 1974 in die Herzen der Menschen und fand ihren Platz in der legendären ZDF-Hitparade. Einer von vielen Titel, die Erfolgsproduzent Jack White für sie schrieb. Mit weiteren Titel, wie zum Beispiel „Wo die Sonne scheint“, „Zwei junge Menschen“ und „Little River“ war sie ebenfalls erfolgreich vertreten.

Dschungelcamp-Steckbrief (7): Tina Yorck, Schwester von Mary Roos

Foto: MG RTL D / Arya Shirazi

Dauergast in TV-Shows der Siebziger

Aus all den großen TV-Shows ab den 70er Jahren war sie schlicht nicht mehr wegzudenken. Die „ZDF-Hitparade“ wurde ihr „Wohnzimmer“, in „Musik liegt in der Luft“ und im „Blauem Bock“ oder „Aktuelle Schaubude“ war sie Stammgast. Auch im „Fernsehgarten“, „Langer Samstagabend“, „Hitfestival des deutschen Schlagers“, „Wunschbox“, „Tony Marshall-Show“, Rudi Carrell Show „Am laufenden Band“, MDR Silvestershow, „Weihnachten in den Bergen“, „Eröffnungsgala der Funkausstellung“ vom ZDF und viele, viele Fernsehsendungen mehr.

Schon damals wurde sehr schnell klar, dass Tina York besonders dann vollends in ihrem Element ist, wenn sie Songs zum Besten gibt, die einerseits gefühlvoll, andererseits aber auch nie fernab von der Realität sind. Über die Jahre hat sie ihren starken Charakter stets zelebrieren können – und das mit über 100 Single-Veröffentlichungen und über 25 Longplay-und Best of Alben. Und so ist sie auch heute noch stets präsent und voller Energie in Sendungen wie dem „ ZDF-Fernsehgarten“, der NDR-Talkshow oder bei ihrem Kollegen Leonard bei „Hit auf Hit“.

40 Jahre im Showgeschäft

Dass Tina York ein ganz besonderes Händchen hat für Melodien, Texte und Kompositionen, die wie perfekt auf sie zugeschnitten sind, dürfte nicht nur den Fans klar sein, und wer Frau York schon einmal live erlebt hat, wird bestätigen können, dass bei ihr stets alles perfekt aufeinander abgestimmt und durchdacht ist –vom ersten bis zum letzten Ton. Warum so wohlüberlegt ? Dazu sagt Tina selbst: „Über 40 Jahre bin ich in den Studios und auf den Brettern der Bühne, die mir viel bedeuten, zu Hause. Sicherlich war es in dieser langen Zeit nicht immer leicht, doch ich hätte mir nie ein anderes Leben gewünscht. Musik ist nicht einfach nur eine Leidenschaft von mir, sie war und ist mein Leben. Ein verrücktes Leben, ganz bestimmt, aber ich liebe es.“

 

 

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