Montag, 6. Januar 2020 20:33 Uhr

Dschungelcamp-Steckbrief (8): Günther Krause

Foto: TVNOW / Arya Shirazi

Am Freitag, den 10. Januar ist es wieder soweit! Der „tiefe“ Dschungel im Nordosten Australiens begrüßt 12 neue Gäste und sorgt für heitere Stimmung – zumindest bei den Zuschauern. Wie jedes Jahr stellen wir das Camp der C-Z Promis vor.

Prof. Dr. Günther Krause wird der erste Politiker im Camp sein. Er wurde am  13. September 1953 in Halle (Saale) geboren und studierte nach dem Abitur Bauingenieurwesen und Informatik an der heutigen Bauhausuniversität in Weimar. Es folgten Berufungen zum Hochschullehrer.

Karriere bis zum Verkehrsminister

In der letzten Volkskammer der DDR war er Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion, nachdem er schon Spitzenkandidat der Volkskammerwahl 1990 und erster Landesvorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern war. Durch den Ministerpräsidenten wurde er zum Parlamentarischen Staatssekretär für alle innerdeutschen Angelegenheiten berufen und verhandelte diverse Regelungen und Verträge, wie der Vertrag zur Herstellung der Deutschen Einheit.

Dschungelcamp-Steckbrief (8): Günther Krause

Foto: TVNOW / Arya Shirazi

Im Oktober 1990 wurde Günther Krause für drei Jahre Bundesminister und bekam anschließend das Amt des Bundesministers für Verkehr.
Seit 1995 arbeitet der Hochschullehrer an der Entwicklung neuer Technologien, so zum Beispiel an der Überführung einer Technologie zur Nutzung kosmischer Strahlung als Grundlastenergie von der Grundlagenforschung in die industrielle Praxis.

Für viele Zuschauer von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ist es sicherlich spannend zum ersten Mal einen Politiker und dann noch einen aus der ehemaligen DDR zu sehen. Wird er sich eher zurückhalten, Stimmungsmacher sein oder vielleicht doch alle gegen sich bringen? Vorab gibt es schon mal drei Fragen an ihn.

Drei Fragen an Günther Krause

Warum gehen Sie ins Dschungelcamp?
Ich will etwas gegen die Klima-Hysterie tun. Ich versuche mit jungen Leuten in die Diskussion zu kommen, ob es nicht Innovationen und neue Technologien gibt, mit denen wir unsere Welt wieder in Ordnung bringen können. Deshalb gehe ich ins Dschungelcamp.

Wissen Sie, auf was Sie sich beim Dschungelcamp einlassen?
Ich bin seit 30 Jahren Hochschullehrer. Habe von 1982 bis 1990, noch in der DDR natürlich, Studenten ausgebildet. Und ich setze einfach darauf, dass auch durch meine Anwesenheit ein paar Zuschauer mehr sich das Dschungelcamp ansehen und dann eine Diskussion beginnt.

Wie werden Sie mit den Entbehrungen und Anstrengungen im Dschungel umgehen?
Ich will dokumentieren, dass ich Entbehrungen gerne auf mich nehme. Ich will den Leuten zeigen, dass das nicht unsere Perspektive sein kann. Das wir uns unterernähren und in Zukunft wieder in Höhlen wohnen.
Wissen Sie, ich bin Camper, ich habe jahrelang Camping-Urlaub gemacht. Das war damals in der DDR, ich war sehr viel in Ungarn. Dort waren die sanitären Anlagen auch teilweise ein Plumpsklo, so wie im Dschungel. Das stört mich überhaupt nicht. Einfache Lebensverhältnisse stören mich natürlich auch nicht.

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ist ab 10. Januar 2020 in voller Länge nach der Ausstrahlung bei TVNOW nachzuschauen. Bei RTL plus gibt es jeden Abend die Liveshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! – Die Stunde danach“ zu sehen.

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