Dienstag, 8. Januar 2019 17:21 Uhr

Dschungelcamp-Steckbrief (8): Sibylle Rauch

Foto: MG RTL D / Arya Shirazi

Am Freitag, 11. Januar, um 21.15 Uhr startet „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ in die 13. Staffel (16 Folgen), in der zwölf Stars im fernen Australien um die Dschungelkrone 2019 kämpfen.

Dschungelcamp-Steckbrief (8): Sibylle Rauch

Foto: MG RTL D / Arya Shirazi

Sibylle Rauch wurde 1979 vom Playboy als Model entdeckt und wurde in der Juni Ausgabe desselben Jahres von der deutschen Ausgabe des Playboys zum Playmate des Monats gewählt. Sie wurde über Nacht zum Idol. Kein Wunder, dass schnell erste Filmproduzenten auf die am 14. Juni in München, als Erika Roswitha Rauch geborene und damals 19-Jährige mit Traummaßen aufmerksam wurden.

Die ziemluch verrucht wirkende Lady drehte einige, für die damalige Zeit sehr angesagten, Soft-Erotik Komödien wie „Lass jucken Kumpel (Teil VI)“ oder „Drei Lederhosen in St. Tropez“. Ihren internationalen Bekanntheitsgrad hat Sibylle Rauch ihren Rollen als Sexbombe in den kultigen „Eis am Stiel“ Spielfilmserien zu verdanken.

Für die Reklame der Filme, die zu wahren Kassenschlagern avancierten, bereisten Sibylle Rauch und Hauptdarsteller Zachi Noy fast die ganze Welt – Japan, Brasilien, Australien und viele weitere Länder. 1982 veröffentlichte Sibylle Rauch ihren ersten Country Song mit dem Titel „So long, Goodbye“ und trat damit im „Musikladen“ auf.

Karriere als Pornodarstellerin

Ende der 80er Jahre erhielt Sibylle Rauch ein „unmoralisches“ Angebot von Porno-Queen Teresa Orlowsky für eine damalige Traumgage von 100.000,- DM als Hauptdarstellerin in einem Porno mitzuwirken. Rauch lehnte vorerst instinktiv ab, ließ sich jedoch kurz darauf aufgrund der für damalige Verhältnisse Mega-Gage darauf ein. Fortan war Sibylle Rauch der neue Porno-Star.

Dschungelcamp-Steckbrief (8): Sibylle Rauch

Foto: MG RTL D / Arya Shirazi

Danach folgte der Absturz: Drogenkonsum, Existenzängste, Suizidversuche, Verlust der eigenen vier Wände, Prostitution, Krankheit. Sibylle Rauch hatte alles verloren und sich selbst bereits fast ganz aufgegeben. Es war der Tiefpunkt ihres Lebens. Diese Zeiten gehören zwar zu Sibylles Leben dazu, aber auch der Vergangenheit an.

Im Jahr 2001 wurde der Fernseh-Zweiteiler „Das sündige Mädchen“ gedreht und darin das Leben von Sibylle Rauch verfilmt, Anna Loos spielte darin Sibylle Rauch.

Mit künstlichen Zähnen ins Camp

Im Dezember 2016 die Kehrtwende. Ein neuer Mann trat in ihr Leben und unterstütze Sibylle Rauch fortan, sodass diese wieder würdevoll ins Leben zurückfinden konnte. Sie erhielt 2017 einen exklusiven Vertrag bei einer renommierten Künstleragentur.

2018 – Sibylle Rauch ist wieder da! Ist sie das? Angeblich voller Energie, voller Elan und Zuversicht startet die Erotik-Ikone der 80er und 90er Jahre in eine neue Zukunft. Es stehen einige tolle Projekte an! Im Januar 2019 veröffentlicht Sibylle Rauch gemeinsam mit ihrem legendären Filmpartner Zachi Noy ihre Single „Ich mag liebsten Eis am Stiel“.

Was nimmt sie mit ins Camp? Ein Kissen und eine Kuscheldecke. Über die Show sagte sie: „Das ist eine große Chance und ein tolles Format.“ Zu den Herausforderungen, die sie im RTL-Pritschenlager erwarten, sagt sie: „Durch meine vielen Schönheits-OPs und künstliche Zähne sehe ich auch Nachteile. Ich hoffe, dass ich in einer Dschungelprüfung z.B. die Fischaugen beißen kann. Ganz ehrlich.“ Mit ihr anlegen sollten sich ihre Mitstreiter besser nicht: „Ich schaue nicht danach aus, aber ich kann auch austeilen.“

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