Dienstag, 14. Januar 2020 23:57 Uhr

Dschungelcamp Tag 5: Drama-Queen Büchner und wir Idioten vorm Fernseher

TVNow/Stefan Menne

Während Anastasiya Avilova und Raúl Richter bei der heutigen Schatzsuche ablieferten, am Danni Büchner in der Dschungelprüfung – mal wieder – an ihre Grenzen. Außerdem sprach Prince Damien offen über seine Bisexualität, Marco versank erneut im Tränenmeer und auch Danni packt weitere Details aus ihrer traurigen Vergangenheit aus.

Es ist passiert! Danni Büchner ruft „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ bei der Dschungelprüfung: null Sterne! Auch am fünften Dschungeltag begibt sich die Büchner-Witwe auf Sterne-Jagd. In der Dschungelprüfung „Gefahrstuhl“ muss Danni in einen Fahrstuhl steigen, der sie drei Etagen nach unten fahren soll. Auf jeder Etage stoppt der Lift, ein dreiminütiger Countdown beginnt und die 41-Jährige hätte Zeit bekommen, um elf Sterne zwischen Pythons, Ratten und Spinnen zu suchen.

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Das Drama beginnt

Der mit Fleischabfällen bestückte Fahrstuhl bewegt sich nach unten. Direkt bekommt Danni eine Kakerlakendusche, schreit und wimmert. Als sich die Tür zum ersten Raum öffnet und Danni einige Pythons erblickt, ist es um sie geschehen. Sie weint und schluchzt bitterlich: „Ich kann das nicht. Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ Heulend und nach Luft schnappend bricht die Kult-Auswanderin damit die Dschungelprüfung ab: null Sterne!

Die Mitcamper sehen ihr Versagen mit gemischten Gefühlen. Sonja Kirchberger: „Die ist Profi. Die hat gelernt vor der Kamera zu weinen“. Elena Miras glaubt, Danni spielt nur eine Rolle: „Vielleicht mit bisschen Mitleid oben drauf“. Markus Reinecke kommentiert: „Ich hör da gar nicht mehr richtig hin. Die Probleme, die sie hat, wird sie selber lösen müssen“.

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Das Drama geht weiter

Die vom Schicksal gebeutelte Daniela Büchner („Es wird nicht besser, wenn man sich im Schicksal suhlt“, O-Ton Raul Richter) hatte kein einfaches Leben, das berichtet sie Claudia Norberg ausführlich in der Nacht: „Ganz früher war ich ein Papakind. Mit 13 Jahren ist dann etwas passiert, das nicht so schön war. Ich habe ihn danach nie mehr gesehen. War auch gut so! Das war so schlimm. Wir haben immer mitbekommen, wenn er unsere Mutter verprügelt hat, da mussten wir immer zugucken. Deshalb wollte ich nie, dass meine Kinder merken, wenn es mir scheiße geht oder ich verprügelt werde – aber sie haben es bei mir auch mitbekommen.“ Claudia will wissen, ob Danni noch Kontakt zum Vater ihrer drei älteren Kinder hat. „Der ist tot – Herzinfarkt mit 34“, so Danni. „Ich habe fünf Kinder und beide Väter sind tot. Und dann gibt es Leute, die mich Schwarze Witwe nennen…“, sagt sie ungläubig.

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TVNow/Stefan Menne

Bevor sie Jens kennenlernte, gab es aber noch einen Mann, mit dem Danni schlechte Erfahrungen gemacht hat: „Der hat mich beschimpft, bespuckt, auch mal geschlagen, sodass ich krank wurde. Manchmal dachte ich: ‚Du musst dich umbringen.‘ Eine Psychologin wollte mich einweisen. Das war wie Borderline. Ich war psychisch krank. Ich habe mich so stark geschlagen, dass ich Beulen und blaue Flecken hatte. Mit dem Typen ging das sechs, sieben Jahre. Das war so schlimm damals.“

Weiter sagte sie:  Von sieben Tagen in der Woche habe ich fünf Tage durchgeheult. Und dann kam Jens. Zu Jens habe ich immer gesagt: ‚Ich bin ein Wrack.‘ Er war mein absoluter Seelenbalsam, er war so besonders. Bei ihm durfte ich so sein, wie ich bin.“

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Die Idioten

Und dann zeigte sich sich Frau Büchner doch schwer angenervt, dass immer sie von den Zuschauern in die Dschungelprüfungen gewählt wurde. „Warum wählen die immer mich? Warum geben die jeden Tag 50 Cent für mich aus, die Idioten?!“ Sie hat das Spiel also noch immer nicht begriffen. Statt dessen feuert sie gegen die Zuschauer. Einfach mal Klappe halten Mädel!

Köstlichkeit am Rande: Sonja Zietlow begrüßte die TV-Zuschauer nach der Werbepause dann mit einem Zitat: „Willkommen zurück im Dschungel, Ihr Idioten!“

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TVNow/Stefan Menne

„Früher war ich scheiße“

Gestern war es die Sehnsucht nach seiner Freundin Christina, jetzt ist es die Vergangenheit, die Marco Cerullo bitterlich weinen lässt. „Man fängt hier an, über sehr, sehr viele Dinge aus der Vergangenheit nachzudenken. In Deutschland lenkt man sich mit allem ab und versucht, alles zu vergessen. Hier bekommt man aber alles in die Fresse. Mich nimmt das hier richtig mit“, so der Bachelorette-Kandidat im Dschungeltelefon tränenüberströmt. „Früher war ich echt scheiße. Auch zu meinen Eltern. Ich habe die so oft verletzt, habe ganz viele Menschen auch enttäuscht. Das tut mir auch voll leid. Ich war das schwarze Schaf in der Familie. Ich zweifle oft an mir selber. Ich bin halt auch schwach. Innerlich ist das immer noch der kleine Marco.“

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Auch gegenüber Claudia Norberg öffnet er sich ein wenig: „Ich bin ein schlimmes Kind früher gewesen, schon mit fünf, sechs Jahren war ich ganz, ganz schlimm. Ich habe sehr früh angefangen Alkohol zu trinken – mit elf, zwölf Jahren schon“, gesteht er. Claudia hat eine ganz besondere Methode, ihn aufzubauen. Lautstark, fast schon schimpfend, redet sie auf den 31-Jährigen ein: „Mein Gott, du hast so eine tolle Freundin. Schließ‘ die Vergangenheit ab, lass‘ dich nicht einholen und kontrollier deine Gedanken.“

Das Dschungelcamp läuft im Anschluss an die Ausstrahlung bei RTRL auch bei TVNow.

 

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