Samstag, 19. Januar 2013 23:59 Uhr

Dschungelcamp Tag 9: Olivia spricht über ihren Vater und Klaus fliegt raus

Das war Tag 9 im Dschungelcamp. Die Zuschauer haben entschieden:  Klaus muß die RTL-Show ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ verlassen.

Und im Camp gab es eine Premiere: Camp-Mutti Olivia Jones  und Allegra Curtis führen ein intensives Zweiergespräch am Weiher. Es geht um die Kindheit.

Olivia: „Mein Vater ist gestorben. Der hat uns verlassen, da war ich sieben oder so. Der hat in einer Bank gearbeitet und hat dann 1,9 Millionen D-Mark unterschlagen und ist verschwunden. Toll für die Familie! Dann ist er nach Rio de Janeiro geflogen, natürlich First Class und unter seinem eigenen Namen – damit auch jeder weiß, wo er ist – und da war er da erst mal im Gefängnis für zwei Jahre. Für mich war das Horror. Ich wurde in der Schule damit gehänselt. Man kann das nicht verstehen, dass ein Vater einfach so verschwindet – und dann auch noch mit so einem Verbrechen. Das ist ja noch schlimmer. Ich habe versucht zu verzeihen, aber ich konnte es nicht.“

Allegra: „Ich habe mich sehr oft alleine gelassen gefühlt von meinen beiden Eltern. Mit 18 – mein Vater war mit irgendwelchen Frauen, meine Mutter mit irgendwelchen Männern – konnte ich eigentlich machen was ich wollte. Das war schwierig. Ich hatte keinen Beschützer und ich habe bis heute das Gefühl – egal wo ich bin – ich bin nicht zu Hause. Ich hatte einen Burn Out vor zwei Jahren, als mein Vater gestorben ist – und deshalb habe ich das hier angenommen, um mich irgendwie selber zu erkennen.“

Olivia: „Ich hatte immer Angst, dass du vielleicht nicht stark genug bist und dir zu viele Gedanken machst!“ Allegra: „Ja, die ersten zwei Nächte waren ein Alptraum für mich. Ich hab Panik gehabt. Ich hab mich aber jetzt an alles gewohnt. Und es macht auch Spaß!“ Olivia: „Aber wenn du jetzt raus gewählt wirst, so richtig traurig bist du aber dann nicht, oder?“ Allegra: „Ehrlich? Nein – allein weil ich meinen Sohn dann anrufen könnte!“

Diskussion ums Feuer
Fiona Erdmann kümmert sich um das ausgehende Feuer und regt an, Feuerholz zu besorgen. Sie sammelt umliegende Sträucher und feuert damit die Glut an. Doch sie hat dabei nicht mit Georgina gerechnet, deren Pritsche nah am Feuer steht und die gerade ihre Ration Reis und Bohnen isst. Und dabei stört sie der Rauch.

Georgina: „Lass es doch tagsüber nur glühen.“ Fiona: „Das Problem ist, es darf nicht ausgehen.“ Georgina: „Es geht ja nicht aus, wenn es glüht. Legt da nicht so viel drauf, bitte.“

Fiona: „Ich mache das nicht aus Spaß, Georgina.“ Georgina: „Egal welche Leute im Dschungel leben, die werden bestimmt nicht zehntausend Stämme Holz darauf legen.“ Fiona: „Morgen kannst du dich ja den ganzen Tag um das Feuer kümmern und dann gucken wir mal, wie es läuft.“ Georgina: „Wenn es ums Überleben im Dschungel geht, dann heizt man auch nicht den ganzen Tag das Feuer an.“ Fiona: „Ich meine es ernst, morgen kannst du dich um das Feuer kümmern und dann gucken wir mal.“

Georgina: „Darum geht es doch gar nicht. Du musst doch nicht gleich dagegen zicken. Ich sitze hier die ganze Zeit im Rauch und meine ganzen Sachen stinken nach Rauch und du legst schon wieder so einen Klotz darauf.“ Dann wendet sich die Bachelor-Kandidatin an den Teamchef Patrick. „Muss das Feuer den ganzen Tag brennen? Oder reicht es nicht, wenn die Asche glüht?“ Patrick ist die Diskussion zu heiß, er bleibt still, isst weiter und hält sich raus.

Plötzlich platzt Arno der Kragen und er fährt Georgina an: „Es glüht nicht den ganzen Tag. Es kommt Holz drauf, es brennt durch, es brennt runter und dann glüht es. Aber du musst Holz darauf packen, damit du Glut bekommst.“ Georgina: „Genau, aber das Holz ist ja runter gebrannt.“

Der sonst so ruhige Arno regt sich über Georgina auf: „Du musst da Holz rauf packen, damit du überhaupt Glut hast. Wenn du die Hölzer weglässt, dann ist das Feuer nach ein oder zwei Stunden aus. Außerdem müssen wir auch noch Wasser kochen und das geht den ganzen Tag.“ Georgina: „Keine Ahnung. Ich bin hier jedenfalls total eingeräuchert.“

Arno: „Mein Gott!“ Und „Dagobert“ legt sich genervt wieder hin. Georgina: „Ich wollte eigentlich meinen Mittagsschlaf machen, aber das kann ich nun vergessen, weil hier Rauch ist.“

Schatzsuche – „Schweine schrubben“
Am 9. Tag dürfen Iris und Sprüche-Joey auf Schatzsuche gehen. „Schweine schrubben“ heißt diese Herausforderung und die hat es in sich. Erwartungsvoll verabschieden sie sich „Mutter Katzenberger“ und der Sänger von den anderen Dschungelcampern und erreichen auf einer Lichtung im Dschungel ein Schweinegehege. Sieben kleine Schweinchen tummeln sich im Schlamm und sind ordentlich eingesaut. Dann entdecken die Stars ihre Aufgabe: „Fangt die Ferkel und wascht sie sauber, um an die Kombination für das Zahlenschloss zu kommen!“ An zwei der verdreckten sieben Ferkel sind Zahlen aufgemalt.

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