„Dschungelshow“: 18 Quadratmeter dicke Luft

Auf Blindflug: Lars Tönsfeuerborn hadert zunehmend mit seinen Tiny-House-Mitbewohnerinnen (stk/spot)

TVNOW / Stefan Gregorowius

20.01.2021 00:30 Uhr

Am zweiten Tag der zweiten "Dschungelshow"-Gruppe gab es einige Erkenntnisse: Bea Fiedler und Lydia Kelovitz haben den gebündelten Orientierungssinn einer Motte im Licht und Lars Tönsfeuerborn ist ein "Ohrfeigengesicht".

Worauf sich die Zuschauer von „Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow“ (RTL, TVNow) für die kommenden Tage gefasst machen mussten, nachdem Ex-Model Bea Fiedler (63), „Prince Charming“-Gewinner Lars Tönsfeuerborn (31) und Sängerin Lydia Kelovitz (30) als zweite Gruppe ins Tiny House zogen, war schon am Montag (18. Januar) binnen Sekunden klar gewesen: Gekreische, Gezanke und Geheule. Am zweiten Tag verfestigtes sich dies nicht nur, sondern sorgte auch für einen handfesten Streit zwischen Bea und Lars.

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Kein Tabak und dann auch noch Alkohol für die anderen: Der zweite Tag begann für Bea Fiedler denkbar unfair. So unfair, dass sie auf Krawall gebürstet war. Während sich Lars und Lydia den spendierten Wein schmecken ließen, forderte die abstinente Bea lauthals Kippen-Kompensation ein. So viel negative Energie verwandelte wiederum Lars in „Prince Uncharming“, der ihr entgegengiftete: „Dann schrei die Worte [,Ich bin ein Star – Holt mich hier raus‘, Anm. d. Red.] und dann ist es gut!“

Als Lars Bea daraufhin auch noch einen Zug von seiner Zigarette verwehrte, waren die Fronten endgültig verhärtet. Als „Ohrfeigengesicht“ und – besonders kreativ – als „Larsch“ titulierte sie wüst ihren Mitstreiter. Der blieb angesichts des immer absurderen Schmierentheaters betont stoisch. Emotionaler Paradigmenwechsel: Als es zu anderer Stunde um die verwirkte Karriere von Bea Fiedler ging, wurden die vielleicht ehrlichsten, wahrhaftesten und herzzerreißendsten Worte in der Historie des Trash-TVs gesprochen: „Ich bin nicht traurig“, so Bea. „Ich weine nur.“

Irrfahrt durch den „Dschungel“

Die Kommunikation der Dschungel-Aspiranten war also auf dem Tiefpunkt. Unglücklich, dass genau besagte Kommunikation bei der anstehenden Prüfung „Der große Preis von Hürth Efferen“ im Mittelpunkt stand. Gemeinsam mussten sie ein Cabrio-Buggy durch einen Parcours steuern. Lars am Lenkrad, aber blind. Bea und Lydia als seine tauben (Bea) und stummen (Lydia) Navigatorinnen. Ein Desaster mit Ansage, null Sternen und natürlich weiterem Streit.

(stk/spot)