Donnerstag, 21. Januar 2010 12:50 Uhr

DSDS-Castings: Die Spielregeln sind inzwischen egal

Dass man die Castings bei ‚Deutschland sucht den Superstar‘ nicht mehr sehr ernst nehmen muß, zeigte gestern die bühnenreife Inszenierung um die beiden Münchner Schwestern Mercedes und Anastacia Kelz. Das neue Konzept heißt jetzt offenbar: Regeln brechen, damit’s nicht langweilig wird. Anastasia überzeugte die Jury ganz und gar nicht (klingt wie „Zwergenaufstand“ und „einer Bombe, die man in einen Hühnerstall wirft“). Die war aber nicht etwa traurig, nein, und sie erzählte die 17-Jährige von ihrer Schwester Mercedes (19), die draußen auf sie wartete. Flugs holte sie ihre Mercedes, setzte sich selber als eine Art Gastjurorin auf Bohlens Stuhl und Mercedes überzeugte die Jury – nach der wiederholten Aufforderung, doch ein bißchen energiegeladener zu singen.

Deutschland sucht den Superstar

Und noch eins war auffällig: Der schüchterne Marcel Pluschke (18) aus Linnich überzeugte durchaus mit „Lemon Tree“ von Fools Garden, aber dessen blaue Augen machten Dieter Bohlen ganz sentimental und wohl auch deshalb kam der smarte Boy weiter. Marionette Nina Eichinger stimmte natürlich auch zu und Volker Neumüller erhob seine Stimme mit eimem putzigen Argument: „Damit die Jury glaubwürdig bleibt, geb’ ich Dir ein Nein.“ DSDS ist die Show von Dieter Bohlen.

Die Spielregeln sind inzwischen egal. Der Unterhaltungswert zählt. Und in der Tat: Wer heute Musik verkaufen will, tut dies längst nicht mehr  nur mit seiner Stimme.

Deutschland sucht den Superstar

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Fotos: RTL
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