Donnerstag, 5. März 2009 14:12 Uhr

DSDS: Daniel Schuhmacher über die Mottoshow, Dirk Bach und Gerüchte

EXKLUSIV Daniel Schuhmacher hat mit seiner unverwechsel- baren Stimme die Herzen der Zuschauer und der Jury bei „Deutschland sucht den Superstar“ erobert. Derzeit befindet er sich bei den Proben zur ersten Mottoshow am Samstag. klatsch-tratsch.de sprach mit dem sympathischen Schnellsprecher – vor einem Termin zum Fotoshooting für seine ersten Autogrammkarten.

Daniel, wie lebt es sich in der Superstar-Villa? Du teilst Dir ja ein Zimmer mit Benny Kieckhäben, Dominik Büchele. Was macht ihr, wenn ihr nicht probt?

Also vor zwei Tagen haben wir erst eine Dickmanns-Schlacht gemacht und es gab kein Wasser im Haus! Das war der Hammer!

Hast Du Freunde gefunden bei den Kandidaten? Oder sind das alles Konkurrenten, denen man nur etwas vorspielt?

Meine größten Bezugspersonen im Haus sind ganz klar Annemarie, Benny und Dominik. Ich will da vor niemandem eine Show abziehen. Wir mögen uns alle.

Dieter Bohlen vergab für Deine Performance mit einem James-Morrison-Song das Prädikat „Geiler gehts nicht“. Nina Eichinger brachte Vergleiche mit Gott und auch Volker Neumüller bescheinigte Dir das definitive Potenzial für eine Top 3 Platzierung. Da kannst Du Dich ja jetzt entspannt zurücklehnen, oder?

Ich bin keiner der sich zurücklehnt. Denn das kann sich doch von Woche zu Woche wieder ändern. Ich gebe immer mein Bestes und das muß ich mir auch erarbeiten.

Dein größtes Vorbild ist Kelly Clarkson, American Idol-Gewinnerin von 2002. Was findest du denn an ihr so super?

Ihre Stimme. Ihre Songs. Einfach alles. Ihre melancholischen und traurigen Songs. Privat höre ich ja auch gern traurige Songs. Und ich finde toll, das sie extrem schnell spricht. Wie ich.

Kelly Clarkson steht ja in der selben Plattenfirma unter Vertrag wie der künftige Superstar – dann könntest Du Dir ja im Falle eines Sieges schon mal ein Duett mit ihr wünschen?

Oh Gott! Sie ist ein Weltstar! Ich wüßte gar nicht was ich sagen soll!

Am Samstag singst Du von Simply Red – „If You Don´t Know Me By Know“. Warum ausgerechnet diesen Song? Uns ist noch nicht so recht klar, wo Du musikalisch hin willst. Wo siehst Du persönlich künftig Deinen Stil?

Ich hatte es beim Recall schon gesungen und da habe ich es verkackt. Ich will jetzt zeigen, dass ich es besser kann. Na ich würde später schon in Richtung James Morrison gehen. Bin da aber auch offen für anderes.

Kannst Du Dir vorstellen, dass Dieter Bohlen für Dich produziert?

Ähm ja klar. Den neuen Dieter-Bohlen-Song, den wir im Recall gesungen haben, fand ich total toll! Er ist doch sehr erfolgreich!

Dschungelcamp-Moderator Dirk Bach stänkert gerade gegen ‚“Deutschland sucht den Superstar'“ und sagt: „Ich kann gut nachvollziehen, wenn man solche Sendungen für Volksverdummung hält.“

Ich finde das total witzig, dass das einer sagt, der das Dschungelcamp moderierte.

Nehmen wir mal an, Du startest richtig durch: Wer soll denn später mal Deine Platten kaufen?

Jeder!

Wenn Du den Superstar bestimmen müsstest, wen würdest Du wählen?
Das ist natürlich sehr schwierig. Aber ich glaube, ich würde Dominik wählen.

Merkt man eigentlich auf der großen Live-Bühne, dass einem jetzt Millionen Fernsehzuschauer zusehen?

Also ich habe das letzten Sonnabend völlig ausgeblendet. Ich glaube, ich war da noch der Unerfahrenste auf der Bühne. Ich habe nur die Leute im Studio und die Kameras gesehen.

Warum schaust Du gern Horrorfilme und welcher ist Dein absoluter Favorit?
Ich bin generell filmsüchtig! Und ehrlich gesagt, ich freu mich immer, wenn jemand aufgeschlitzt wird. (grinst dabei) Das ist immer so aufregend. Mein Lieblingsfilm ist das Remake „Texas Chainsaw Massacre“. Die alte Fassung ist ja eher lustig.

Daniel,  im Netz wird ja in einigen DSDS-Foren heftig diskutiert ob Du mehr auf  Männer oder Frauen stehst. Was sagst Du denen, die mit diesen Fragen nerven?

Ich bin nicht schwul. Ich verstehe, wenn die Leute sowas denken, weil ich vielleicht ein wenig anders und vielleicht etwas tuntig bin. Aber es ist mir egal was man über mich denkt.

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Am 19. April 1987 in Pfullendorf geboren, drückt der ausgebildete Industriekaufmann zurzeit wieder die Schulbank, um sein Abi an der Wirtschaftsoberschule nachzuholen und danach zu studieren. Daniel stammt aus einer gänzlich unmusikalischen Familie, hat nie ein Instrument gespielt, in einer Band gesungen oder Gesangsunterricht genommen. Kaum zu glauben, wenn man den 21-Jährigen heute singen hört! Der Schüler lebt gemeinsam mit seinen Eltern, den Geschwistern Michaela (23) und Tobias (12) sowie Familienhund „Lucky“ (Retriever) in Pfullendorf unter einem Dach und mag es in seiner Freizeit gerne sportlich: Auf dem Programm stehen dann Joggen, Inline-Skaten und Tennisspielen.  Bei der letzten Staffel DSDS ist er weit gekommen und hätte es fast bis in die Top 15 geschafft, dieses Jahr will er endlich „Superstar“ werden.

Fotos: RTL/Stefan Gregorowius

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Die Mottoshows, in denen die besten zehn Kandidaten antreten, werden jeweils wöchentlich samstags live ausgestrahlt. Jede der nun folgenden Shows steht unter einem anderen musikalischen Motto (das jedoch erst wenige Tage vor der Show bekannt gegeben wird) und nach jeder Show wählen allein die Zuschauer per Telefon und SMS ihre Favoriten. Derjenige, der die wenigsten Zuschauerstimmen bekommt, muss gehen. Am Ende bleibt nur noch einer übrig: Der Superstar 2009.

Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen ihre ganze musikalische Wandlungsfähigkeit und künstlerische Vielfalt unter Beweis stellen. Und mehr als das: Talent ist immer auch eine Frage der Persönlichkeit und der Ausstrahlung. Die Zuschauer erleben die Teilnehmer im Gespräch mit Marco Schreyl, erfahren dabei von ihren Hoffnungen, ihren Träumen und ihrer Motivation. Und der Einsatz lohnt sich: Der Sieger erhält einen Plattenvertrag bei Sony.

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