Mittwoch, 7. November 2018 15:34 Uhr

DSDS-Finalist Manuel Hoffmann muss neun Jahre ins Gefängnis

Manuel Hoffmann belegte in der 7. Staffel von „DSDS“ den dritten Platz hinter Mehrzad Marashi und Menowin Fröhlich. Damals war er als der nette Junge von nebenan bekannt. Niemand hätte damals ahnen können, dass er eine schreckliche Gewalttat ausüben könnte.

DSDS-Finalist Manuel Hoffmann muss 9 Jahre ins Gefängnis

Foto: WENN

Nach elf Monaten Untersuchungshaft und einem viermonatigen Prozess wurde im März diesen Jahres das Urteil gefällt. Eine Revision wurde nun abgelehnt, Manuel muss für neun Jahre ins Gefängnis, er wurde wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Das Urteil ist nun rechtskräftig.  Als Motiv: Manuel habe sich von seinem ebenfalls homosexuellen Mitbewohner belästigt gefühlt. 

Die Tat

Was war passiert? Zwischen dem Sänger und seinem damaligen Mitbewohner Peter W. kam es zu einem Streit. Angeblich soll seitens Peter W. sexuelles Interesse da gewesen sein, das behauptet zumindest Hoffmann. Am 7. Mai 2017 eskalierte die Situation, Manuel schlug seinem Mitbewohner mit einem Steinsockel eines Pokals auf seinen Kopf, dieses erlitt einen Schädelbruch und überlebte schwer verletzt.

Vor Gericht sagt Peter W. laut der „Bild“-Zeitung: Ich dachte: Er ist der beste Mensch auf Erden, das kann nicht sein. Er hat weiter geschlagen, weiter geschlagen. Dann habe ich gesehen, dass es der Pokal war, mit dem er auf mich einschlug, der dann auch irgendwann zerbrach. Dann schlug er mit dem steinernen Sockel weiter. Das Blut hat gespritzt, überallhin. Manuel wollte mich töten!“

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