Montag, 2. April 2018 11:41 Uhr

Dwayne Johnson sah, wie seine Mutter sich das Leben nehmen wollte

Dwayne Johnson, angesagtester US-Actionstar der Neuzeit, hat erstmals über seine Depressionen gesprochen, die schon als Teenager bei ihm begannen.

Dwayne Johnson sah, wie seine Mutter sich das Leben nehmen wollte

Foto: FayesVision/WENN.com

Der 45-Jährige gilt derzeit als höchstbezahlter Schauspieler der Welt, und äußerte sich nun erstmals über seine jahrzehntelangen immer wieder aufkommenden psychischen Probleme. Die begannen als er mit 15 Zeuge wurde wie seine Mutter Ata versuchte sich das Leben zu nehmen. Das geschah wenige Monate nachdem sie aus ihrer Wohnung geworfen wurden.

„Sie ist auf dem Highway in Nashville aus dem Auto gestiegen und in den Gegenverkehr gelaufen“, erzählte er im Interview mit dem britischen ‚Express’. „Große Lastwagen und Autos sind ausgewichen. Ich packte sie und zog sie auf den Seitenstreifen zurück. „Was an diesem Suizidversuch verrückt ist, dass sie bis heute keinerlei Erinnerung daran hat. Das ist wahrscheinlich besser so.“

Karriereträume zerplatzten

Jahre später platzte nach zahlreichen Verletzungen auch Johnsons Traum, ein professioneller Fußballer zu werden. Er war zwar in der Canadian Football League, wurde aber innerhalb eines Jahres entlassen. Kurz darauf trennte sich auch Johnsons Freundin von ihm. „Das war meine absolut schlimmste Zeit“.

Der Star, der ab 10. Mai im neuen Sci-Fi-Actiondrama „Rampage“ zu sehen ist, erinnerte sich: „Ich habe einen Punkt erreicht, an dem ich nichts machen oder irgendwohin gehen wollte. Ich habe ständig geweint.“

Er und seine Mutter seien inzwischen geheilt, so Johnson weiter, „aber wir müssen immer unser Bestes geben, um aufmerksam zu sein, wenn andere Menschen leiden“, fügte er hinzu. „Wir müssen ihnen dabei helfen und sie daran erinnern, dass sie nicht alleine sind.“

Dwayne Johnson sah, wie seine Mutter sich das Leben nehmen wollte

Dwayne Johnson in „Rampage“. Foto: „arner Brios.

Als ihm kürzlich ein Fan erzählte, er leide unter Depressionen, schrieb Johnson zurück: „Ich verstehe dich. Ich habe dieses Biest mehr als einmal bekämpft.“

Ärger mit „Rampage“

Übrigens: Der deutsche Indeoendent-Trash-Regisseur Uwe Boll verlangt vom renommierten Hollywoodstudio Warner Bros., dass es den Titel von „Rampage – Big Meets Bigger“ abändern solle. Schließlich hat er selbst 2009, 2014 und 2016 Filme unter dem Namen „Rampage“ veröffentlicht. Auf seiner Website schreibt er dazu u.a.: „Es verwirrt (…) das Publikum! Ich will, dass Warner den Titel ändert, vor allem weil der neue Film nichts mit ‚Rampage‘ zu tun hat, sondern eher wie ‚Jumanji 2‘ aussieht – typischer Wohlfühl-Popcorn-Bullshit, der Amerika noch weiter gehirnwaschen wird!“

Dwayne Johnson sah, wie seine Mutter sich das Leben nehmen wollte

Foto: Warner Bros.

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