Mittwoch, 3. Januar 2018 15:03 Uhr

Eckart von Hirschhausen: „Sitzen ist das neue Rauchen“

Eckart von Hirschhausen schlägt Alarm. Der Mediziner betrachtet ein deutsches Volksleiden mit großer Sorge: das Stubenhockerdasein. Anstatt raus und an die frische Luft zu gehen blieben nämlich viel zu viele Leute einfach nur zuhause vor den Bildschirmen sitzen. Die Folge: Bewegungsmangel, Müdigkeit und schlechte Gesundheit.

Eckart von Hirschhausen: "Sitzen ist das neue Rauchen"

Arzt, Moderator, Magier, Komiker: Eckart von Hirschhausen. Foto: Becher/WENN.com

„Fälschlicherweise denken wir ja leider, Bewegung heißt, man hat einen Vertrag mit einem Fitnessstudio, in dem man mit schlechtem Gewissen dreimal im Monat auftaucht. Besser ist, sich im Alltag jede Stunde mal fünf Minuten zu bewegen“, rät der 50-Jährige im Interview mit der ‚Gala‘. Sitzen sei „das neue Rauchen“, führt der Moderator weiter aus. Die sinkende Zahl der jungen Raucher erklärt er sich folgendermaßen: „Vielleicht zünden sie nur deshalb keine Zigaretten mehr an, weil sie das Handy dazu aus der Hand legen müssten.“

Zeitschrift mit neuem Konzept

Für das Magazin ‚Stern Gesund Leben‘ ist Hirschhausen künftig als Chefreporter tätig. In der aktuellen Ausgabe berichtet er davon, wie er es geschafft hat, zehn Kilos zu verlieren. Mithilfe von Intervallfasten ging das problemlos innerhalb von drei Monaten. Dabei verzichtet man 16 Stunden auf Nahrung und deckt seinen Kalorienbedarf in den restlichen acht Stunden.

Eckart von Hirschhausen: "Sitzen ist das neue Rauchen"

Foto: Gruner + Jahr

„Jeder hat doch schon mal versucht, eine Scheibe Gurke auf drei Mahlzeiten zu verteilen. Und nachts am Kühlschrank schlug das Jo-Jo zu. Längere Pausen funktionieren viel entspannter. Und dann kann man am nächsten Tag essen, was man will“, so der Arzt.

Vor dm Relaunch der Zeitschrift, die heute erstmals mit neuem Konzept erscheint, sagte  Dr. Eckart von Hirschhausen: „Ich möchte ein Magazin machen, das es in der Form in Deutschland noch nicht gibt. Es geht mir nicht nur um Wellness – wir nehmen Menschen ernst und sind auf der Seite der Patienten. Wenn etwas medizinisch unsinnig ist, sagen wir das auch. Klar, am besten werden die Menschen gar nicht erst krank. Und wenn es einen Arzt braucht, bieten wir Orientierung im Gesundheitsdschungel.“ (Bang/KT)

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