Freitag, 23. Februar 2018 13:35 Uhr

Ed Sheeran im Friedrichstadt-Palast

Endspurt bei der Berlinale: Die beiden letzten Bären-Anwärter gehen ins Rennen. Und Ed Sheeran kommt. Der britische Superstar Ed stellt das Film-Porträt „Songwriter“ vor.

Ed Sheeran im Friedrichstadt-Palast

Foto: WENN.com

Im Endspurt nochmal Kreischalarm: Bei der Berlinale wird am Freitag der britische Popstar Ed Sheeran erwartet. Der 27-jährige Sänger will dabei sein, wenn im Berliner Show- und Revue-Tempel Friedrichstadt-Palast (dieweltgrößte Bühne ist so groß wie ein halbes Fußballfeld ein Filmporträt von ihm vorgestellt wird. Mit dem einfachen Titel „Songwriter“ erzählt sein Cousin Murray Cummings von der harten Arbeit hinter den Kulissen, er spricht mit Freunden und Familie, zeigt Fotos und Proben.

Die Dokumentation gebe intime Einblicke in das Wirken eines Musikers zwischen künstlerischem Anspruch und den Forderungen der Musikindustrie, versprechen die Festivalmacher. Und das mal ohne die typischen Aufnahmen von Fangekreische und ähnlichem.

Ed Sheeran im Friedrichstadt-Palast

Foto: Murray Pictures Limited 2018

Weiterer Film mit Franz Rogowski

Zudem starten die beiden letzten Kandidaten in den Wettbewerb um den goldenen und die silbernen Bären. Als letzter deutscher Anwärter bewirbt sich Thomas Stuber mit dem Nachwende-Drama „In den Gängen“. Der Film ist hochkarätig mit Franz Rogowski und Sandra Hüller besetzt. Ihre beiden Figuren stehen eher auf der Verliererseite des Lebens. In den seelenlosen Gängen eines Großmarkts versuchen sie, ein kleines Stück Glück zu retten.

Sommerhaus Filmproduktion / Anke Neugebauer

„In den Gängen“: Sandra Hüller und Franz Rogowski. Foto: Sommerhaus Filmproduktion / Anke Neugebauer

Der Film ist der vierte deutsche Beitrag im Bären-Rennen. Insgesamt bewerben sich 19 Regisseure um die Auszeichnungen, die am Samstag vergeben werder.

Aus Polen geht der Beitrag „Mug“ (Originaltitel: „Twarz“) in den Wettbewerb. Regisseurin Malgorzata Szumowska zeichnet darin das Porträt eines coolen Außenseiters, dessen Leben wegen eines schweren Arbeitsunfalls aus der Bahn gerät. Während die polnische Öffentlichkeit ihn nach einer Gesichtstransplantation als Nationalhelden feiert, erkennt er sich selbst im Spiegel nicht mehr wieder – eine böse Farce aus dem Alltag in der polnischen Provinz. (dpa)

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