Eddie Murphy hatte mit seiner Hautfarbe nie Probleme in Hollywood, aber…

Hollywoodstar Eddie Murphy
Hollywoodstar Eddie Murphy

© IMAGO / ZUMA Press

02.03.2021 20:15 Uhr

Hollywoodstar Eddie Murphy denkt, dass er den Rassismus in der Filmindustrie überwunden habe. Er selbst kann ich nicht an Benachteiligungen erinnern.

Der 59-Jährige Schauspieler und einstige Nr.1-Komiker hat eine unglaublich erfolgreiche Karriere in Hollywood hinter sich. Und obwohl er einräumt, dass Diversität noch immer ein großes Problem im Filmgeschäft ist, hat er selbst offenbar keine großen Nachteile dadurch gehabt.

Sein Aussehen war nie ein Thema

Es habe ihn nie davon abgehalten, in einem Film mitzuspielen. Eddie Murphy erklärte jetzt in einem Interview mit „Radio Times“: „In Bezug auf meine Arbeit und meine Karriere war Rasse nie ein Thema. Ich mache seit 40 Jahren Filme und nie konnte ich einen Film nicht machen, weil ich schwarz war. Ich habe das überschritten.“ Trotzdem ist er sich der allgegenwärtigen Problematik bewusst, auch wenn sie ihn zumindest im Berufsalltag nie selbst betroffen hat.

„Weiße Männer führen die Geschäfte“

„Aber das soll nicht heißen, dass ich aus dem Himmel nach Hollywood gegangen bin. Ich bin ein schwarzer Mann, der in Amerika geboren wurde. Ich bin Afroamerikaner. Wenn man in diesem Land aufgewachsen ist, gibt es keine Möglichkeit, dass du nicht mit S*** konfrontiert wirst.”

Eddie räumte auch ein, dass das Filmgeschäft immer noch von weißen Männern geführt werde und dass Hollywood Inklusion leben werden müsse. „Es ist seit Jahren so, aber es sind nicht nur Afroamerikaner; es geht auch um Frauen und andere Minderheiten. Weiße Männer führen dieses Geschäft. Das war schon immer so.“

Übrigens: Ab 5. März gibt es auf Amazon Prime die Fortsetzung von „Der Prinz aus Zamunda“ (siehe Trailer oben). Die US-amerikanische Filmkomödie von Regisseur John Landis stammt aus dem Jahr 1988. (Bang/KT)