Dienstag, 20. November 2018 22:57 Uhr

Ein Hoch auf Florian David Fitz!

Florian David Fitz ist nicht nur Schauspieler, sondern kann auch Drehbücher schreiben und Regie führen. Richtig gut im Geschäft ist der gebürtige Münchner auch. Heute wurde er 44.

Foto: WENN.com

Zwei Freunde, eine Wette und vor allem „100 Dinge“: Am 6. Dezember startet die gleichnamige Komödie in deutschen Kinos. Damit meldet sich Florian David Fitz zurück beim Publikum. Er spielt eine der beiden männlichen Hauptrollen – doch das ist noch nicht alles.

„Ich finde es ganz spannend, etwas über Konsum zu machen“, sagt Fitz über sein neues Werk in einem Interview, das er via Twitter zeigt. Es geht um den Verzicht auf „100 Dinge“ – eine zeitlang zumindest. Wie einfach oder schwer ist das?

Tausendsassa

Fitz hat auch diesmal das Buch geschrieben, die Regie geführt und sich – wie auch 2016 in „Der geilste Tag“ – erneut mit seinem Kollegen Matthias Schweighöfer (37) die Kamera geteilt. Seit „Vincent will Meer“ (2010) trägt er immer wieder in doppelter oder gar dreifacher Funktion dem Entstehen von Filmen bei. Heute wird er 44 Jahre alt.

Selbst in allen relevanten Belangen bei einem Projekt den Hut auf zu haben, scheint ihm also zu gefallen – und der Erfolg gibt ihm recht. Er räumt aber ein, dass es sehr viel Arbeit sei, Kapazität für anderes habe er im Grunde nicht. „Man muss wahnsinnig viel absagen, um das zu machen. Das ist ein limitierender Faktor.“ Dennoch hat er offenbar die Zeit gefunden, in Söhnke Wortmanns aktueller Kinosatire „Der Vorname“ mitzuspielen, die Mitte Oktober in die Kinos gekommen ist.

Her Schweighöfer und Herr Fitz im neuen Film „100 Dinge“. Foto: Warner Bros.

Geboren 1974 als Kind eines Hoteliers-Ehepaars in München, war Fitz nach dem Abitur in die USA gegangen, um ab 1994 in Boston, Massachusetts, Schauspiel und Musik zu studieren. Nach einigen Theaterengagements dies- und jenseits des Atlantiks wurden dann Fernsehproduzenten hierzulande auf ihn aufmerksam und besetzten ihn als Gast oder festes Ensemble-Mitglied in Vorabendserien wie „Verdammt verliebt“ (2002) oder in „LiebesLeben“ (2005). Es gab die ersten Preise für das Nachwuchstalent mit dem umwerfenden Lächeln.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Florian David Fitz (@florian.david.fitz) am Sep 21, 2018 um 10:25 PDT

Mit „Doctor’s Diary“ kam der große Erfolg

Einen echten Karriere- und Popularitätsschub brachte Fitz die Rolle als äußerst attraktiver, doch arrogant-machohafter Krankenhausarzt Dr. Marc Meier in „Doctor’s Diary“ ein: Über drei Staffeln, zwischen 2007 und 2010, spielte er sich endgültig in die Herzen seiner wohl überwiegend weiblichen Fans.

In Serien ist Fitz seitdem nicht mehr aufgetreten, im Fernsehen war er nur noch in der mehrfach ausgezeichneten deutsch-österreichischen Produktion „Kästner und der kleine Dienstag“ (in der Hauptrolle als Erich Kästner) zu erleben. Und 2016 in dem Gerichts-Drama „Terror – Ihr Urteil“. Es vergeht aber kaum ein Kinojahr mehr ohne ihn. Florian David Fitz ist längst zu einem der deutschen Stars seiner Generation avanciert. Nur Hollywood hat bisher noch nicht gerufen. Wieso eigentlich nicht? (Bettina Greve, dpa)

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Florian David Fitz (@florian.david.fitz) am Mär 13, 2018 um 11:36 PDT

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