Freitag, 7. Dezember 2018 14:15 Uhr

Ellen Pompeo: „Wenn du mich eine weiße Schlampe nennst …“

Ellen Pompeo (49) schießt gegen umgekehrten Rassismus. Der ‚Grey’s Anatomy‚-Star erinnerte sich an einen Moment, in dem er das A&E Network wegen einer Dokumentation über den Ku Klux Klan bloßstellte. In der Folge war die Schauspielerin harsch kritisiert worden, weil sie nach der Einstellung der Sendung ein Emoji in Form einer dunkelhäutigen Faust getwittert hatte.

Ellen Pompeo: "Wenn du mich eine weiße Schlampe nennst ..."

Miss Pompeo make-up-frei. Foto: WENN.com

In der Facebook Watch-Show ‚Red Table Talk‚ erläuterte sie nun: „Ich eigne mir keine Kultur an. Ich schließe mich dem Kampf bloß an. Wenn du mich eine ‚weiße Schla***‘ nennst, beurteilst du mich dann nicht wegen meiner Hautfarbe? Warum kann ich nichts zu einem Sieg der Dunkelhäutigen beitragen, weil ich weiß bin?“

Quelle: instagram.com

„Es ist unser aller Problem, verstehst du???“

Die 49-Jährige war nach dem Absenden ihres Tweets und ihrer darauf folgenden Reaktion auf die herbe Kritik einer starken Gegenreaktion ausgesetzt. In ihrem Tweet hieß es: „Sei kein Hater, ich tue es, weil Rassismus nicht bloß ein Problem von Afroamerikanern ist. Es ist unser aller Problem, verstehst du???“ Später fügte Pompeo hinzu: „Es macht mich so traurig, dass Menschen mich deswegen angreifen, weil ich mich für Gleichberechtigung einsetze. Es macht mich traurig, dass Menschen sich für Wut entscheiden und es tut mir leid, wenn ich jemanden beleidigt habe.“

Quelle: instagram.com

Das Geschehen hatte sich ereignet, nachdem die TV-Darstellerin im Rahmen der ‚Women in Television‘-Ausgabe des ‚Porter Magazine‘ gemeinsam mit Gabrielle Union, Gina Rodriguez und Emma Roberts das Thema Vielfalt in Hollywood diskutiert hatte. Darin argumentierte sie:

„Dieser Tag war unglaublich. Und es sind eine Menge Frauen im Raum. Aber ich sehe nicht genug Farbe. Und ich sah nicht genug Farbe, als ich heute den Raum betrat [und die Mitarbeiter sah]. Als Weiße ist es unser Job, es ist unsere Aufgabe, es liegt in unserer Verantwortung, in jedem einzelnen Raum, den wir betreten, den Mund aufzumachen. Es ist unser Job, weil wir das Problem erschaffen haben.“

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