29.06.2020 13:52 Uhr

Ellie Goulding: Umweltschutz hat der Karriere geschadet

Grünes Gewissen als Karrierekiller? Kaum zu glauben, aber: Ellie Goulding findet, dass ihre Kampagnen für eine bessere Umwelt ihrer Musikkarriere geschadet haben.

imago images / MediaPunch

Der 33-jährige Popstar ist UN-Botschafter für die Umwelt und der Meinung, dass er wegen seines Einsatzes im Kampf gegen den Klimawandel sogar Fans verlor.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von elliegoulding (@elliegoulding) am Jun 25, 2020 um 3:35 PDT

Neue Platte kommt im Juli

In einem Gespräch in dem „So Hot Right Now“-Podcast erklärte die schöne Musikerin: „Ich dachte wirklich, dass der Aktivismus meinem Job schaden würde und ich glaube, dass er das getan hat. Jedes Mal, wenn ich irgendetwas über den Klimawandel poste, verliere ich tausende Follower. Die Leute folgen mir aus einem bestimmten Grund und dabei geht es nicht um die Umwelt.“

Und weiter: „Die Leute sagen ‚ver***s dich, weil du das postest. Das wollen wir nicht hören. Dafür interessieren wir uns nicht. Hör mit dem Predigen auf. Den Klimawandel gibt es nicht.‘ Ich musste sehr vorsichtig sein und manchmal ist es wirklich sehr schwierig. Und ich denke, dass es deshalb nur wenige Künstler gibt, die darüber sprechen, weil sie einfach nur Angst um ihren Job haben.“

Ellie soll sich im Laufe der Jahre jedoch ein dickes Fell zugelegt haben und weiß, wie sie mit den Kritiken umzugehen hat. Die Künstlerin wird ihre Platte „Brightest Blue“, die der Nachfolger ihres „Delirium“-Albums von 2015 ist, am 17. Juli auf den Markt bringen. (Bang)