11.11.2020 08:11 Uhr

Elon Musks Tequila: Wie aus einer Schnaps-Idee bitterer Ernst wird…

Elon Musk machte 2018 den Scherz, dass Tesla pleite gegangen sei. Dabei verwies er auf einen "Teslaquila". Dieser Schnaps ist nun Wirklichkeit geworden!

Foto: Tesla.com

Elon Musk ist einer der reichsten Menschen der Welt. Durch seine Beteiligung an der Gründung von PayPal, Space X und Tesla ist er derzeit angeblich fast 95 Milliarden US-Dollar reich (Forbes-Magazin). In der Vergangenheit hatte Musk bereits verschiedene verrückte Ideen auf den Markt gebracht, unter anderem einen Flammenwerfer mit dem Namen „Not A Flamethrower“ (dt.: „Kein Flammenwerfer“). Nun gibt’s den nächsten Spaß von dem Tausendsassa: Schnaps von Tesla!

Elon Musks Tequila: Wie aus einer Schnaps-Idee bitterer Ernst wird...

imago images / Future Image

„Teslaquila“: Der Aprilscherz

Im Jahre 2018 wurde häufig gemunkelt, dass Tesla pleite gehe. Die Gerüchte waren so penetrant, dass natürlich auch Mitgründer Elon Musk Wind davon bekam. Prompt nutzte er diese als Vorlage für seinen Aprilscherz bei Twitter. Er schrieb an seine Follower gewandt: „Tesla geht pleite, Palo Alto, 1. April 2018 – Trotz großer Mühen Geld zu sammeln, unter anderem durch den Verkauf der allerletzten Platte Ostereier, sind wir traurig euch mitteilen zu müssen, dass Tesla total pleite ist. So pleite, das kann man nicht glauben.“ Dem Tweet folgte ein weiterer mit den Worten: „Elons Alkoholleiche wurde an ein Tesla Model 3 gelehnt gefunden, um ihn herum lagen ‚Teslaquila‘-Flaschen, die Spuren frisch getrockneter Tränen auf seinen Wangen waren noch sichtbar.“, mit passendem Bild.

Musk sichert sich Namensrechte

Knapp ein halbes Jahr später kündigte Musk aber an, dass seine Sperenzchen nun doch zu bitterem Ernst werden würden: Der Sender „CNBC“ berichtete, dass Musk sich die Rechte am Namen „Teslaquila“ gesichert habe. Das kommentierte er auch prompt mit den Worten: „Teslaquila kommt bald…“ Darauf folgt ein Bild von einer Flasche, auf der der Name „Teslaquila“ in der typischen Tesla-Schriftart zu sehen ist, sowie Alkoholgehalt und Menge.

„Teslaquila“ ist nun „Tesla Tequila“

Warum genau es mit dem Namen „Teslaquila“ nicht geklappt hat, ist nicht ganz eindeutig geklärt. Zuerst hieß es, dass der Name zu ähnlich mit der Bezeichnung „Tequila“ sei, die ebenfalls geschützt ist. So heißt es nun, dass Tequila nur in den mexikanischen Bundesstaaten Nayarit, Jalisco, Guanajuato Tamaulipas oder Michoacán hergestellt werden darf. Das scheint ja geklappt zu haben, andernfalls würde der neue Name, „Tesla Tequila“, ebenfalls ein Problem darstellen. Im Netz hieß es, dass der Name bereits von jemand anderem gesichert wurde und Musk somit zu spät kam.

Galerie

Teurer Tropfen längst ausverkauft

Der „Tesla Tequila“ ist nun endlich auf dem Markt. Im Tesla-Online-Shop können Fans aus ausgewählten US-amerikanischen Bundesstaaten den Tropfen für 250 US-Dollar (umgerechnet 211,61 Euro) ergattern. Beziehungsweise konnten! Der kostspielige Schnaps in einer edlen blitzförmigen Flasche mit eigener Halterung ist nämlich bereits ausverkauft. Denn die Auflage sei limitiert heißt es. Unter einem Instagram-Post zum Thema schreibt ein scheinbar sehr großer, wohlhabender Fan: „Ich freue mich so auf meine vier Flaschen!“ Wow…