Mittwoch, 9. Oktober 2019 21:49 Uhr

Elton John: Auf Kokain mutierte er zu einem Monster

imago images / MediaPunch

Am 15. Oktober erscheint Elton Johns (72) Autobiografie „Ich“. In dem Buch enthüllt die britische Popmusik-Legende erstmals die dunkelsten Geheimnisse aus seiner Vergangenheit. Dabei berichtet der Sänger über seine Drogen-Eskapaden in den 70ern und wie er unter Kokain die Kontrolle über sich selbst verlor.

Fans des Balladen-Sängers Elton John werden nun eine andere Seite ihres Idols kennenlernen mit der er eher nicht in der Öffentluchkeit auftauchte. In seiner Autobiografie enthüllt der Britenstar nämlich erstmals das wohl dunkelste Kapitel seiner Vergangenheit. 1974 begann der Künstler mit gerade einmal 27 Jahren Kokain zu konsumieren. Unter dem Einfluss der Droge verlor der heute 72-Jährige allerdings mehrmals die Kontrolle über sich selbst. In dem Buch erzählt er von einigen seiner Gewalteskapaden.

Elton John: Auf Kokain mutierte er zu einem Monster

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„Dieser Anflug von Zuversicht und Euphorie, das Gefühl, dass ich mich plötzlich öffnen könnte, dass ich mich nicht schüchtern oder eingeschüchtert fühlte…“, beschreibt der Künstler das Gefühl, als er die Droge erstmals zu sich genommen hatte.

„Aber Kokain hatte mehr zu bieten, als ich empfand. Kokain hatte ein gewisses Gütesiegel. Es war in Mode und exklusiv. Es war, als würde man Mitglied einer elitären kleinen Clique, die sich heimlich etwas Nervösem, Gefährlichem und Illegalem hingab“, zitiert die Briten-Zeitung ‚Daily Mail‘ weiter aus dem Buch.

Mein Appetit auf das Zeug war unglaublich

„Ich war nie die Art von Drogenabhängigen, die ohne Line nicht aufstehen konnten oder die es jeden Tag einnehmen mussten. Aber als ich anfing, konnte ich nicht aufhören, bis ich absolut sicher war, dass es nirgendwo in der Nähe Kokain gab. Mein Appetit auf das Zeug war unglaublich…“, erzählte der 72-Jährige über die ersten Anzeichen seiner Drogensucht.

1983 war Elton John dann am absoluten Tiefpunkt angelangt. Damals zerstörte er im Zuge eines Trips nämlich ein ganzes Hotel-Zimmer. „Eines Morgens im Juni 1983 wurde ich von jemandem geweckt, der gegen die Tür meiner Hotelsuite hämmerte. Ich konnte nicht denken, wer es war, weil ich überhaupt nicht denken konnte“, erzählte der „Your Song“-Sänger.

Tiefpunkt der Sucht

„In dem Moment, als ich meine Augen öffnete, wurde mir klar, dass ich einen Kater hatte, bei dem man denkt, dass es kein Kater ist: Man kann sich unmöglich nur durch Überdruss schlecht fühlen – es muss etwas Schlimmeres mit dir sein. Es war nicht nur mein Kopf. Mein ganzer Körper tat weh. Besonders meine Hände „. Allerdings sei der Schmerz in seinen Händen nicht von Alkohol oder Drogen gekommen, sondern von seinen wütenden Schlägen gegen die Möbel des Zimmers.

„Ich öffnete die Tür und Bob sah mich forschend an, als hätte er erwartet, dass ich etwas sage. Ich folgte ihm in sein eigenes Zimmer. Er öffnete die Tür und sah eine Szenerie der totalen Verwüstung. Es gab kein einziges Möbelstück mehr, außer dem Bett“, beichtete der Musiker. Bob war der ehemalige Chauffeur des Künstlers.

Anfang der 90-er Jahre begab sich der Brite dann in Reha, wo er von seiner Sucht geheilt werden konnte. Von da an änderte sich sein komplettes Leben. 2014 heiratete er dann der Regisseur David Furnish (56) mit dem er zwei gemeinsame Söhne hat.

Elton John: Auf Kokain mutierte er zu einem Monster

Elton John 1972 imago images / ZUMA/Keystone

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