Elvis, Dinos und die Unendlichkeit: Die Kino-Tipps im Juni

SpotOn NewsSpotOn News | 01.06.2022, 13:45 Uhr
Mit "Elvis" und "Jurassic World 3" starten im Juni zwei heißersehnte Filme des Jahres. (stk/spot)
Mit "Elvis" und "Jurassic World 3" starten im Juni zwei heißersehnte Filme des Jahres. (stk/spot)

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Vom König der Nahrungskette bis zum King of Rock 'n' Roll - und noch viel weiter! Diese Kinofilme darf man sich im Juni nicht entgehen lassen.

Elvis ist nicht tot – und die Dinosaurier ebenso wenig! Der Juni haucht zumindest auf der Leinwand dem King of Rock ’n‘ Roll aus Mississippi und dem König der Nahrungskette aus grauer Vorzeit neues Leben ein. Dank sei Buz Luhrmanns (59) Biopic „Elvis“ und dem Abschluss der „Jurassic World“-Trilogie. Wer es kunterbunter mag und auch seine Kinder mit ins Kino nehmen will, der kann sich auf den „Toy Story“-Ableger „Lightyear“ freuen.

„Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter“, 8. Juni

Die Dinosaurier leben seit den Ereignissen auf Isla Nublar frei auf dem Festland – mit erwartbar katastrophalen Folgen. Eine Koexistenz zwischen Mensch und Dinosaurier scheint unmöglich. Neben den neuen Recken Owen Grady (Chris Pratt, 42) und Claire Dearing (Bryce Dallas Howard, 41) ist es daher an drei wahren „Jurassic Park“-Veteranen gelegen, eine Lösung für dieses Dilemma zu finden: Dr. Ellie Sattler (Laura Dern, 55), Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum, 69) und Dr. Alan Grant (Sam Neill, 74), die schon vor 30 Jahren Bekanntschaft mit T-Rex und Co. machen mussten.

Einschätzung:

Bei einer neuen Filmreihe den Nostalgie-Regler auf Anschlag drehen, indem man die alten Recken aus vorangegangenen Filmen zurückholt – spätestens seit der aktuellsten „Star Wars“-Trilogie darf dieser Kniff in keinem Spielzugbuch der Traumfabrik mehr fehlen. Es ist aber auch ungemein herzerwärmend, die Helden der Jugend noch einmal auf der Leinwand bestaunen zu dürfen. Vorausgesetzt, dass sie nicht bloßes Mittel zum Zweck sind und ihnen gebührend Zeit eingeräumt wird. Ob Goldblum alias Ian Malcolm wieder ausschweifend über die Chaostheorie sinnieren darf, ist eher unwahrscheinlich. Aber ihn noch einmal mit Dern und Neill erleben zu dürfen, wird auch „Jurassic Park“-Fans zu erfreuen wissen, die mit der neuen Dino-Reihe nicht warmgeworden sind. Es stimmt schon: Das Leben (oder Hollywood) findet einen Weg.

„Lightyear“, 16. Juni

Der Astronaut Buzz Lightyear startet mit seinem Space Shuttle in die Weiten des Weltraums. Doch ist der Nachwuchs-Ranger, der als Rookie von Star Command auf die aufregende Mission geschickt wird, den Gefahren und Aufgaben im All schon gewachsen? Leichter macht es seine Feuerprobe jedenfalls nicht, als auch noch eine Armee an feindseligen Robotern auf der Bildfläche erscheint. Unterkriegen lässt sich Buzz davon aber nicht: Mutig und beherzt beginnt er seinen Auftrag, der ihn bis zur Unendlichkeit des Universums führen soll – und noch viel weiter.

Einschätzung:

Ein Spielzeug, das glaubt, kein Spielzeug zu sein – sondern ein Space Ranger. 27 Jahre ist es her, dass „Toy Story“ als erster kompletter Computer-Animationsfilm ins Kino kam. Und mit ihm Buzz Lightyear, besagtes Spielzeug in der Identitätskrise. Der neue Streifen aus dem Hause Pixar widmet sich nun sozusagen dem „echten“ Buzz, also jenem Raumfahrtpionier, zu dessen Ehren die Actionfigur gebaut wurde. Typisch für Disneys Animationsschmiede wird auch „Lightyear“ wieder reichlich Slapstick für die kleinen und genug Anspielungen für erwachsene Kinogänger in petto haben.

„Elvis“, 23. Juni

Der junge Sänger Elvis Presley (Austin Butler, 30) aus Tupelo, Mississippi, wird quasi über Nacht zur größten Sensation des Musikbusiness. Seine laszive Art, auf der Bühne zu performen, ruft riesige Fanscharen und fast ebenso viele Sittenwächter auf den Plan, die in Elvis das personifizierte Verderben der Jugend befürchten. Auch die komplizierte Beziehung zu seinem Manager Colonel Tom Parker (Tom Hanks, 65) setzt Elvis vermehrt zu – was sind die wahren Absichten des rätselhaften Mannes?

Einschätzung:

Filme mit Elvis und Filme über Elvis gibt es reichlich. Man denke nur an den TV-Film „Elvis“ aus dem Jahr 1979 – von Horror-Legende John Carpenter (74) und mit Kurt Russell (71) in der Hauptrolle. Doch bis zum ersten Hochglanz-Biopic fürs Kino über den King of Rock ’n‘ Roll dauerte es bis ins Jahr 2022. Optisch ist mit Austin Butler eine gute Wahl getroffen worden und auch seine Bühnenpräsenz scheint zumindest in den Trailern der eines Elvis würdig. Bleibt zu hoffen, dass Regisseur Luhrmann den allzu gängigen Mechanismen einer filmischen Musiker-Biografie neue Facetten verleihen kann.