Montag, 29. Juni 2020 15:21 Uhr

Emma Watson war früher wie Greta Thunberg?

Fotos: imago images / Runway Manhattan & imago images / TT

Emma Watson setzt sich für die Nachhaltigkeit in der Mode ein - dies sei "auch ein feministisches Thema". Der "Harry Potter"-Darstellerin hat sich bereits im zarten Alter von 12 Jahren für nachhaltige Mode interessiert.

Jedoch setzt sich die 30-Jährige mittlerweile nicht nur für fair produzierte Mode ein, sondern auch für die Arbeitnehmer- und Frauenrechte. „Ich interessiere mich für die Nachhaltigkeit in der Mode, seit ich mich während meiner Zeit der Reisen und Werbetouren für Harry Potter richtig mit ihr beschäftigen musste. Das fing schon mit 12 Jahren an.“

Fairer Handel und erneuerbare Energien

„In der Schule interessierte ich mich unter der Aufsicht einer wirklich inspirierenden Erdkundelehrerin besonders für Mode aus fairem Handel und erneuerbare Energiequellen“, erklärte sie gegenüber „Vogue.co.uk“.

Dies führte die schöne Schauspielerin schließlich zu einer Reise nach Bangladesch im Jahr 2010 mit der nachhaltigen Marke People Tree.

„Damals wurde mir klar, dass Nachhaltigkeit in der Mode ein kritisches Thema ist, wenn man bedenkt, wie die Industrie schädliche Auswirkungen auf die Umwelt, die Rechte der Arbeitnehmer und den Tierschutz haben kann. Es ist auch ein feministisches Thema. Es wird geschätzt, dass etwa 80 Prozent der weltweit in der Bekleidungsindustrie Beschäftigten Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren sind“, so Emma.

Watson schloss sich kürzlich dem Aufsichtsrat des französischen Luxuskonzerns Kering an, um das Unternehmen bei seinen Nachhaltigkeitsplänen zu unterstützen, da sie es für ein „dringendes Thema“ halte. Auch ihr Engagement für Frauenrechte soll dabei nicht zu kurz kommen. (Bang)

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