Erol Sander wird für „Alles was zählt“ zum Bösewicht

Erol Sander wird bald in der RTL-Serie "Alles was zählt" zu sehen sein.  (obr/spot)
Erol Sander wird bald in der RTL-Serie "Alles was zählt" zu sehen sein. (obr/spot)

TVNOW / Julia Feldhagen

20.07.2021 09:17 Uhr

Neue Rolle für Erol Sander: Der TV-Star heuert als Bösewicht in der RTL-Serie "Alles was zählt" an und verspricht "Spannung auf ganzer Linie".

Prominenter Neuzugang bei „Alles was zählt“: Schauspieler Erol Sander (52) gibt sich in der beliebten RTL-Serie die Ehre. In seiner Rolle als skrupelloser Gauner Frank Giese ist der 52-Jährige einer der Höhepunkte der Jubiläumswoche, die ab dem 6. September ausgestrahlt wird.

„Erste schauspielerische Erfahrung in einer täglichen Serie“

„Meine Managerin ist seit zehn Jahren großer Fan von ‚AWZ‘ und als die Anfrage kam, hat sie direkt zugesagt“, lacht Sander im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. „Aber das ist völlig in Ordnung, weil ich ihr zu 100 Prozent vertraue und ich mich sehr gefreut habe. Ich bin glücklich über diese Erfahrung und Herausforderung.“

Für ihn ist es die „erste schauspielerische Erfahrung in einer täglichen Serie. Es war super spannend, alle Schauspieler kennenzulernen und dieses Dreh-Pensum konzentriert umzusetzen.“ Er könnte sich sogar irgendwann eine dauerhafte Serienrolle vorstellen. „Solange sich der Job mit meinen anderweitigen Engagements vereinbaren lässt.“

„Spannung auf ganzer Linie“

In wie vielen Folgen Sander bei „Alles was zählt“ zu sehen sein wird, will er noch nicht verraten, verspricht aber schon jetzt allen Fans „Spannung auf ganzer Linie“. Viele Zuschauer kennen Sander vor allem als den Guten, den Sympathischen, den Liebhaber. „Ich habe aber auch schon einige Male den Bösewicht gespielt. Für mich ist es sehr wichtig, unterschiedliche Rollen zu spielen“, erklärt der Schauspieler.

Zu seinen bekanntesten Rollen gehört Kommissar Mehmet Özakin aus der mittlerweile eingestellten Krimiserie „Mordkommission Istanbul“. „Natürlich bin ich traurig über die Einstellung der Serie, weil die Rolle des Mehmet Özakin mir sehr ans Herz gewachsen ist“, gibt Sander im Interview zu. Ein Comeback schließt der Schauspieler jedoch nicht aus. „Man soll nie nie sagen.“

Intensive Zeit mit der Familie

Anders als viele seiner Kollegen war Sander auch während der Corona-Krise viel beschäftigt. „Ich hatte hier großes Glück“, weiß er zu schätzen. „Und in der freien Zeit, die ich hatte, habe ich mich zwei Knie-OPs unterzogen und den Umzug von München nach Starnberg bewerkstelligt.“ Auch habe er die „sehr intensive, ungewöhnliche Zeit mit meiner Familie genossen“.

Der Schauspieler ist seit 2000 mit Caroline Goddet verheiratet. Nach einer schlagzeilenträchtigen Trennung 2017 feierte das Paar 2020 ein überraschendes Liebescomeback. Gemeinsam haben sie zwei Söhne. „Die Corona-Krise hat uns letztlich als Familie noch mehr zusammengeschweißt“, stellt Sander klar. „Unser großer Sohn Marlon studiert in Paris. Das Homeschooling für Elyas haben meine Frau und ich gemeinsam übernommen.“

„Alles was zählt“ feiert 15-jähriges Jubiläum

Sander taucht erstmals am 25. August bei „Alles was zählt“ auf. Als Bösewicht par excellence bringt er besonders Simone (Tatjana Clasing) und Richard (Silvan-Pierre Leirich) Steinkamp, aber auch Justus Albrecht (Matthias Brüggenolte) in große Bedrängnis. Gedreht wurde unter anderem im Landschaftspark Duisburg-Nord.

„Alles was zählt“ wurde erstmals am 4. September 2006 ausgestrahlt. Damals fegte noch Eiskunstlaufstar Tanja Szewczenko (43) über das Eis. In der Jubiläumswoche ab dem 6. September dürfen sich die Fans auf einige spannungsgeladene Folgen freuen. „Alles was zählt“, produziert von UFA Serial Drama, läuft von montags bis freitags um 19:05 Uhr bei RTL und jederzeit auf TVNOW.