Freitag, 21. Februar 2020 17:58 Uhr

Erschütterndes Video: Weltweite Solidarität für den kleinen Quaden

Fotos: Yarraka Bayles/Facebook

Das Schicksal des neunjähriger Schülers Quaden aus Australien bewegt die Gemüter. Jetzt hat sich auch der australische Hollywood-Export Hugh Jackman solidarisch erklärt.

Ein neun Jahre alter Junge in Australien, der seiner Mutter zufolge wegen seiner Kleinwüchsigkeit in der Schule immer wieder gemobbt wurde, erhält in den sozialen Medien viel Zuspruch – inzwischen auch von immer mehr Prominenten.

Quadens Mama filmte einen tränenreichen Aufschrei ihres Sohnes und stellte ihn auf Facebook, um die Menschen über die schrecklichen Auswirkungen von Mobbing zu informieren. Das Mobbing war so heftig, dass Quaden in dem Clip ruft: „Gib mir ein Messer – ich möchte mich umbringen.“

Hugh Jackman meldet sich

Der australische Hollywood-Export Hugh Jackman („X-Men“) sagte in einer am Donnerstag auf Twitter verbreiteten Video-Botschaft an den Schüler gerichtet: „Du bist stärker, als Du Dir vorstellen kannst.“ Der 51-Jährige rief die Menschen dazu auf, nett zueinander zu sein: „Das Leben ist schwer genug.“ Jeder habe mit eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Der kleinwüchsige US-Komiker Brad Williams (36) hatte bis zum Freitag mit einer Internet-Kampagne knapp 200.000 Dollar (rund 180.000 Euro) Spenden gesammelt, um den jungen Australier und seine Mutter zu einem Besuch von Disneyland in die USA einzuladen. US-Präsidentensohn Eric Trump verbreitete auf Twitter einen Medienbericht über das Kind und schrieb dazu: „Gott segne diesen kleinen Jungen.“

„Das macht Mobbing mit Kindern“

Zuvor hatte die Mutter des Neunjährigen aus Brisbane an der Ostküste des Bundesstaats Queensland ein herzzerreißendes Video ihres weinenden Sohnes auf Facebook verbreitet, den sie von der Schule abgeholt hatte. „Eltern, Erzieher, Lehrer: Das ist der Effekt von Mobbing“, sagt die Mutter im Hintergrund. Mit gebrochener Stimme fügt sie hinzu: „Und Sie fragen sich, warum Kinder sich umbringen. … Ich habe einen Sohn, der fast jeden Tag suizidgefährdet ist.“

Bei Facebook wurde das Video bis zum Freitag 17 Millionen Mal angesehen. In den sozialen Medien gab es etliche Solidaritätsbekundungen aus aller Welt. (dpa/KT)

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