Dienstag, 3. Oktober 2017 13:51 Uhr

„Es“ startet voll durch: Neues, Unbekanntes und wie es weitergeht

Die von der Kritik wie vom Publikum hochgelobte Kinofassung des ewigen Bestsellers „Es“ von Stephen King eroberte am Startwochenende die Spitze der deutschen Kino-Charts mit bereits über eine Million Zuschauern – und das war wohl erst der Anfang.

"Es" startet voll durch: Neues, Unbekanntes und wie es weitergeht

Foto: Warner Bros.

Der von Andy Muschietti (Mama) inszenierte, mit Spannung erwartete Horrorthriller startete hierzulande in 660 Kinos und erzielte den zweitbesten Start nach „Fast & Furious 8“ (1,14 Mio Besuchern) hingelegt in den deutschen Kinos in diesem Jahr nach Zuschauern und Einspiel.

Mit einem Schnitt von mehr als 1.500 Besuchern pro Vorstellung sicherte „Es“ sich den „Bogey“. Der deutsche Filmpreis des Branchen-Blatts ‚Blickpunkt: Film‘ wird eine bestimmte Anzahl an Kinozuschauern in einem festgelegten Zeitraum vergeben.

Willi Geike, Präsident und Managing Director des Filmverleihers Warner Bros. Entertainment GmbH: „‚Es‘ ist in aller Munde, und zwar nicht nur bei den Horrorfans: Überall in Deutschland strömen die Zuschauer in die Kinos und wappnen sich für ihre persönliche Begegnung mit Pennywise. Unsere Begeisterung über das Ergebnis könnte gar nicht größer sein, und wir beglückwünschen New Line Cinema, Regisseur Andy Muschietti und seine phänomenalen Darsteller und Teammitglieder zu diesem fantastischen Einstand.“ Teil 2 soll übrigens im September 2019 in die Kinos kommen. Dann erfahren  wir, wie es 27 Jahre später weitergeht im Örtchen Derry.

"Es" startet voll durch: Neues, Unbekanntes und wie es weitergeht

Foto: Warner Bros.

Wenn Loser ihre Angst besiegen

Im Mittelpunkt des Horrorthrillers „Es“ von New Line Cinema stehen sieben junge Außenseiter, die in dem Städtchen Derry in Maine aufwachsen – sie bezeichnen sich als Club der Loser. Aus dem einen oder anderen Grund sind sie alle ausgegrenzt worden, die Rowdys des Ortes haben sie ins Visier genommen … und alle haben erlebt, wie ihre innere Angst plötzlich real wurde als uralter, aggressiver Gestaltwandler, den sie einfach nur „Es“ nennen.

Seit es den Ort gibt, ist Derry immer schon das Jagdrevier dieses Monsters gewesen: Alle 27 Jahre steigt es aus der Kanalisation herauf, um sich vom Schrecken seiner bevorzugten Beute zu ernähren: nämlich den Kindern von Derry.

"Es" startet voll durch: Neues, Unbekanntes und wie es weitergeht

Foto: Warner Bros.

Innerhalb eines ebenso grauenhaften wie mitreißenden Sommers tun sich die Loser zusammen und bilden eine unverbrüchliche Gemeinschaft, um so ihre eigene Angst zu überwinden und den mörderischen Amoklauf zu beenden, der an einem Regentag begonnen hat: Ein kleiner Junge rannte seinem Papierschiffchen hinterher, das in einen Gully gespült wurde, … und geriet so in die Fänge des Clowns Pennywise.

„Es“ wurde erstmals 1986 veröffentlicht

Andy Muschietti („Mama“) verfilmte den gleichnamigen Roman von Stephen King, der sich bei seiner Erstveröffentlichung 1986 sofort zum Klassiker entwickelte. Nach wie vor zählt er zu den besten und einflussreichsten Werken des unangefochtenen literarischen Horror-Meisters – viele Film- und Fernsehprojekte wurden in den nachfolgenden Jahren von dieser Vorlage inspiriert. Die erste Verfilmung gab es 1990. Somit erschien das Remake nun auch nach 27 Jahren. Hat das eigentlich jemand bemerkt?

Die Hauptrolle des Films spielt Bill Skarsgård („Die Bestimmung – Allegiant“) als zentraler Bösewicht Pennywise. Der wurde inspiriert vom US-Serienkiller John Wayne Gacy. Der hatte zwischen 1972 und 1978 33 Jungs im Alter zwischen 14 und 21 Jahren vergewaltigt und ermordet. Im selbstgenähten Clown-Kostüm besuchte er immer wieder Straßenfeste und wurde schließlich berühmt berüchtigt als „Killer Clown“.

Außerdem ist ein Ensemble junger Schauspieler und hervorragender Kinderdarsteller zu sehen: Jaeden Lieberher („Midnight Special“), Jeremy Ray Taylor („Alvin und die Chipmunks: Road Chip“), Sophia Lillis („37“), Finn Wolfhard (Serie „Stranger Things“), Wyatt Oleff („Guardians of the Galaxy“), Chosen Jacobs (demnächst: „Cops and Robbers“), Jack Dylan Grazer („Tales of Halloween“), Nicholas Hamilton („Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück“) und erstmals Jackson Robert Scott.

Quelle: instagram.com

Stephen King soll die etwas durchgeknallte Geschichte tatsächlich unter Kokain-Einfluss geschrieben haben. Dem Magazin „Rolling Stone‘ hatte der Thriller-Autor jedenfalls 2015 gebeichtet, dass er zwischen 1978 und 1986 oft und viel gekokst habe und unter diesem Einfluss auch geschrieben habe: „Klar, ich hatte gar keine andere Wahl.“

Quelle: instagram.com

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