Mittwoch, 11. Mai 2011 08:43 Uhr

Eurovision Song Contest: Ton-Probleme beim 1. Halbfinale

Düsseldorf. Gestern Abend fand das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest statt und nur 16.000 Zuschauer waren in der Riesenarena dabei. Die Riesenhalle hat eine Kapazität von 36.000 Zuschauerplätzen. Zehn von 19 Ländern kamen weiter: Griechenland, Aserbaidschan, Georgien, Schweiz, Ungarn, Finnland, Russland, Serbien, Litauen und Island.

Ausgeschieden sind gestern Abend: Polen, Portugal, Norwegen, Albanien, Armenien, Malta, San Marino, Kroatien. Überraschend konnte sich auch die hoch gehandelte Türkei nicht für das Finale am 14. Mai qualifizieren. Seit 1995 hatte das Land immer an der Endrunde teilgenommen.

Während der zweistündigen Show, die von von Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers fast ausschließlich in englischer Sprache moderiert wurde, kam es zu Tonstörungen. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung fielen sämtliche Steueranlagen vorübergehend aus. Die nationalen Kommentatoren mussten deshalb per Telefon zugeschalten werden.

Eine Sprecherin des NDR sagte dem Blatt: „Es gab bei den ISDN-Leitungen von den Kommentatoren-Kabinen ins Telekom-Netz Probleme“. Betroffen war von der Störung die Fernsehübertragung in mehreren Ländern, darunter auch die in Deutschland, so daß beispielsweise die deutschen Kommentatoren Peter Urban und Steven Gätjen nicht mehr zu hören waren.

Der NDR-Journalist Urban, der den Contest seit Jahren begleitet, sagte in der Live-Sendung: „Nein, wir senden nicht aus Kasachstan, sondern aus Düsseldorf. Ersparen Sie mir bitte jeden Kommentar!“.

Fotos: Alain Douit (EBU)

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