07.03.2020 21:20 Uhr

Evangeline Lilly: Seelen-Striptease auf Instagram

Foto: Imago Images / MediaPunch

Evangeline Lilly sprach diese Woche mit ihren Fans in den sozialen Medien ganz offen. Nachdem die Schauspielerin ein Foto ihres neuen blonden Pixie-Schnitts geteilt hatte, fragte sie die Fans, welche Haarfarbe sie an ihr lieber mögen.

Als die meisten Brünett antworteten, erklärte der „Lost“-Star ihren Fans, was ihr in der Zeit als Dunkelhaarige im letzten Jahr alles widerfahren ist.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Evangeline Lilly (@evangelinelillyofficial) am Mär 5, 2020 um 10:05 PST

„Ich fühle mich allein und unsichtbar“

„Ich hatte letztes Jahr ein so hartes Jahr, aber ich wollte nicht alles mit euch teilen, weil ich keine dunkle Wolke in eure Welt bringen wollte“, so die 40-Jährige.

„Alles, was ich jemals wollte, war, der Welt Freude zu bereiten. Sonnenschein zu geben. Ich wollte eigentlich, dass ihr einen vollkommen guten Tag habt und nicht dass mein Beitrag euch traurig macht. Aber ich kämpfe tief mit dem Gefühl, dass alle anderen mich wollen und brauchen, ich mich aber oft allein und unsichtbar fühle. “

Der „Lost“-Star fährt fort: „In der Öffentlichkeit habe ich meine tiefsten Traumata versteckt und trotz meiner tiefsten Schmerzen gelacht. Bis ich letztes Jahr total zusammengebrochen bin. Plötzlich war ich gezwungen, mich meiner Schwäche und meinen Grenzen, meinem Trauma und meinen Ängsten zu stellen. Ich hatte keine andere Wahl, als zu akzeptieren, dass ich in einigen Dingen begrenzt bin und meinen Weg der perfektionistischen Verleugnung fortzusetzen, mich unweigerlich töten würde.“

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„Ich komme aus diesem tiefen Ort raus“

Worum es genau geht verrät Evangeline Lilly zwar nicht, doch offenbar litt die Schauspielerin unter einer enorm depressiven Phase. Einer ihrer Instagram-Beiträge zeigt sie mit dunklen Haaren und verzweifelten Gesichtsausdruck auf dem Boden sitzend.

„Ich komme langsam aus diesem tiefen Ort heraus. Als ich angefangen habe, die frische Luft zu atmen, als ich angefangen habe, meinen neuen, begrenzten Status zu erkennen, habe ich mich von euch entfernt. Ich finde es sinnlos, das Licht zu teilen, wenn ihr meine Dunkelheit nicht kennt. Ich fühle mich dann verloren und apathisch in Bezug auf diesen Raum, den wir teilen.“