Dienstag, 25. Juni 2019 09:30 Uhr

Evelyn Burdecki: „Ich habe mich immer sehr geschämt“

Evelyn Burdecki (30) plaudert wie immer fröhlich aus dem Nähkästchen und verrät nun in einem Interview, unter welchem Makel sie als Teenager gelitten hat. So sehr, dass ihr sogar ab und zu zum Weinen zumute war.

Evelyn Burdecki: "Ich habe mich immer sehr geschämt"

Foto: STARPRESS/Cinnemon Red

Frohnatur Evelyn Burdecki ist immer gut gelaunt und hat bekanntlich einen lockeren Spruch auf Lager. Doch das war nicht immer so, wie sie gegenüber RTL preisgab: „Ich bin immer oft rot geworden. Das heißt, ich habe mich geschämt und wurde rot wie eine Tomate. Zum Beispiel, wenn ich einen süßen Typen in der Klasse hatte und er mit mir gesprochen hat, wurde ich rot. Ich habe sogar zu Hause geweint.“

Für die damals junge Evelyn war das so schlimm, dass sie sogar darüber nachdachte, dass behandeln zu lassen. „Viele haben gesagt, dass ist doch was tolles, dass man das hat. Irgendwann habe ich das akzeptiert“, so die Blondine.

Es ist eine Phobie

Aber kann man die Angst vor dem Erröten überhaupt behandeln lassen? Ja, denn es ist eine Phobie, die sogar einen Namen hat: Erythrophobie. Sie ist eine Unterart der sogenannten sozialen Phobien, mit der bis zu 13 Prozent aller Menschen einmal in ihrem Leben zu kämpfen haben. 

Betroffene finden nur schwer einen Therapeuten, der diese Phobie behandeln kann, denn sie ist wissenschaftlich nicht erforscht und wenige kennen sich mit diesem Leiden aus. Chirurgen können den Sympathikus durchtrennen, jener Nerv, der für das Erröten zuständig ist. Ein Glück hat Evelyn sich gegen eine Behandlung entschieden… 

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