Montag, 8. April 2013 15:10 Uhr

„Evil Dead“: Neuauflage von „Tanz der Teufel“ stürmt US-Kinocharts

Wenig Geld, keine Superstars, eine aufgewärmte Story – und trotzdem sofort Platz eins der nordamerikanischen Kinocharts: Der Horrorfilm ‚Evil Dead‘ (startet am 16 . Mai in den deutschen Kinos) hat am Wochenende nicht nur die meisten Kinogänger in den USA und Kanada gefunden, sondern sofort auch seine Kosten wieder eingespielt.

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Mit 26 Millionen Dollar (etwa 20 Millionen Euro) lag der Film, der gerade einmal 17 Millionen Dollar gekostet hat, locker vor ‚Die Croods‘ und ‚G. I. Joe 2: Die Abrechnung‘ – die beide mit 21 Millionen Dollar gleichauf waren.

‚Evil Dead‘ ist die Neuauflage von ‚Tanz der Teufel‘ von 1981. Wie damals spielt sich alles wieder in einer abgelegenen Waldhütte ab und wie damals ergreifen Dämonen Besitz von den jungen Protagonisten.

Die werden von Jane Levy, Shiloh Fernandez, Lou Taylor Pucci und Jessica Lucas gespielt – alles junge, talentierte Schauspieler, die aber weit vom Starstatus entfernt sind. Das gilt erst recht für den Regisseur: Fede Alvarez kommt aus Uruguay, ist 35 Jahre alt und hat bisher nur Kurzfilme gemacht – von denen einer allerdings ein YouTube-Hit wurde.

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‚G. I. Joe‚ und ‚Die Croods‘ müssen ihre Kosten, jeweils etwa 130 Millionen Dollar, noch einspielen. Der Actionfilm um die Jungenbarbie G. I. Joe läuft allerdings auch erst in der zweiten, der Trickfilm um die Steinzeitfamilie Crood die dritte Woche.

Auf Platz vier folgt ein weiterer Neueinsteiger, der aber ein alter Bekannter ist: Die 3D-Version von ‚Jurassic Park‘ spielte satte 18 Millionen ein – bei gerade einmal 10 Millionen Kosten für die zugefügte dritte Dimension.

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‚Olympus has Fallen‘, der Action-Thriller mit Gerard Butler, Aaron Eckhart und Morgan Freeman, war in seiner dritten Woche noch für etwas mehr als 10 Millionen Dollar gut – Platz fünf. ‚Tyler Perry’s Temptation‘, die ‚Bekenntnisse eines Eheberaters‘ folgen gleich dahinter mit glatt 10 Millionen Dollar.

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Auf Platz sieben ist ‚Die fantastische Welt von Oz‘, der den Kinogängern 8,1 Millionen Dollar wert war. Insgesamt hat der Film zwar stattliche 213 Millionen Dollar eingespielt – aber auch noch stattlichere 215 Millionen gekostet. (dpa) 043

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