Dienstag, 4. Dezember 2018 13:43 Uhr

Ex-Boxweltmeister Markus Beyer: Tod mit 47

Ex-Boxweltmeister  Markus Beyer starb am 3. Dezember mit nur 47 Jahren in einem Berliner Krankenhaus. Diese Nachricht verbreitete der MDR, wo der Boxer für die Sendung „Sport im Osten“ arbeitete. Demnach starb er nach kurzer, schwerer Krankheit.

Ex-Boxweltmeister Markus Beyer: Tod mit 47

Foto: Bernd Wende Sportfoto

Seinen größten Erfolg feierte der Sachse als Profi im Supermittelgewicht. Unter der Leitung von Trainer Ulli Wegner, der Beyer schon zu Amateurzeiten trainierte, wurde er 1999 nach einem Sieg über den Briten Richie Woodhall erstmals Weltmeister. Nach Max Schmeling und Graciano Rocchigiani war er erst der dritte deutsche Boxer, dem das im Ausland gelang. Markus Beyer konnte in seiner Karriere insgesamt dreimal den Weltmeistertitel des Verbandes WBC gewinnen.

MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi sagt gegenüber MDR: „Wir sind bestürzt und trauern um einen großartigen Sportler und wunderbaren Kollegen. Mit seinem Box-Sachverstand hat er als Mitarbeiter des MDR ‚Sport im Osten‘ in den vergangenen Jahren geprägt. In Gedanken sind wir bei seiner Familie.“

Ulli Wegner schwer erschüttert

Auch sein damaliger Trainer, Ulli Wegner, meldet sich via MDR-Presseerklärung zu Wort: „Ich kann meine Gefühle mit Worten nicht beschreiben. Jeder weiß, dass er mein Lieblingssportler war – und das hatte vor allem eine menschliche Komponente. Markus Beyer war ein durch und durch feiner Mensch. Im Moment fühle ich mich, als hätte mir jemand in die Magengrube geschlagen. Ich muss das alles erst verarbeiten.“

UPDATE: Laut Bild-Zeitung starb Beyer am Montag in einem Berliner Krankenhaus an Nierenkrebs. Ulli Wegener habe sich dem Bericht zufolge für die Vermittlung von einer Klinik im erzgebirgischen Aue nach Berlin eingesetzt.

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