Ex-Präsident Donald Trump: Muss er schon wieder ausziehen?

Donald Trump
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29.01.2021 21:00 Uhr

Sieht ganz so aus, als müsste Donald Trump schon wieder die Umzugskartons packen: Nach dem Auszug aus dem Weißen Haus droht ihm nun nämlich auch der Rauswurf aus seiner neuen Bleibe und Schuld daran ist er wieder mal selbst.

Nach seiner Wahlniederlage hat sich Ex-Präsident Donald Trump (74) zurückgezogen: Keine Fernsehinterviews, keine Videoansprachen und endlich auch keine Tweets mehr (Twitter-Sperre sei Dank). Jetzt gerät er allerdings erneut in die Schlagzeilen und wie wir es gewohnt sind, natürlich nicht mit positiven Nachrichten: Allem Anschein nach muss sich Donald Trump nämlich schon wieder ein neues Zuhause suchen.

Trump plant eigene Social Media-Plattform

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Golfclub statt Weißes Haus

Statt, wie er selbst prophezeite, weiterhin als Präsident im Weißen Haus zu thronen, musste Trump dort vor einigen Tagen für Joe Biden und Familie Platz machen. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe entschied sich der 74-Jährige ausgerechnet für seinen luxuriösen privaten Golfclub „Mar-a-Lago“ in Florida.

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Trump droht Rausschmiss

Wer nun meint, Trump lässt sich gerade die warme Brise Floridas um die Nase wehen, genießt seine Zeit unter Palmen und beim Golfen, der liegt falsch. Der 74-Jährige dürfte bereits schon wieder auf gepackten Umzugskartons sitzen. Warum? Ihm droht höchstwahrscheinlich der Rausschmiss, denn der Ex-Präsident hat mal wieder alle Regeln ignoriert. Peinlich, denn diesmal sind es die seines eigenen Clubs.

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Trumps Sieben-Tage-Regel

Die Nutzungsgenehmigung des „Mar-a-Lago“-Golfclubs sieht vor, dass Gäste nicht länger als sieben Tage am Stück dort wohnen dürfen und das auch nicht öfter als drei nicht aufeinanderfolgende Male im Jahr. Demnach müssten Trump und sein Sohn Eric, mit dem er gemeinsam das Anwesen in Beschlag nimmt, schleunigst wieder ausziehen. Allerdings will der 74-Jährige das, wie immer, nicht akzeptieren und sorgt wieder mal für jede Menge Ärger: Im Februar wird die Stadtversammlung entscheiden, ob die beiden nach dem Weißen Haus nun auch den Golfclub verlassen müssen.

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Ansage an die Nachbarschaft

Trumps Sohn Eric sieht einen Auszug, genau wie sein Vater, nicht ein und richtet derweilen eine scharfe Ansage gegen die Nachbarschaft: „Die Nachbarn sollten vorsichtig sein, wonach sie fragen“, droht der 37-Jährige. Im Falle eines Umzuges steht Donalds Sicherheit schließlich an erster Stelle und dafür müssten Straßen gesperrt und Barrikaden errichtet werden. So ein großes Drama dürfte das Suchen nach einer neuen Bleibe für Familie Trump allerdings nicht sein. Immerhin gibt es ja genug Ausweich-Immobilien, die sich in ihrem Besitz befinden. (AB)