„Fack ju Göhte“-Star Gizem Emre: Das ist ihre größte Stärke

Gizem Emre hat neben der Schauspielerei auch ein eigenes Café. (spot)

L'Oréal Paris

17.01.2021 18:30 Uhr

Schauspielerin, Social-Media-Star, Café-Besitzerin: Gizem Emre hat alle Hände voll zu tun. An seinem Karriereweg hat der "Fack ju Göhte"-Star nie gezweifelt.

Mit ihrer Rolle als Zeynep im Kinohit „Fack ju Göhte“ (2013) feierte Gizem Emre (25) ihren Durchbruch. Seitdem klettert sie die Karriereleiter immer weiter hinauf. Von 2014 bis 2020 spielte sie in „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“ die Polizistentochter Dana Schulze. Doch auch abseits der Schauspielerei feiert die gebürtige Berlinerin Erfolge.

Gemeinsam mit ihrer Familie hat sie sich den Traum von einem eigenen Café erfüllt. Mit Caro Daur, Lou Beyer und Lena Lademann bildet die 25-Jährige zudem den „Worth it Club“ von L’Oréal Paris. Sie will ihre rund 230.000 Follower unter anderem dazu aufrufen, nicht länger den gesellschaftskonformen Frauenbildern zu entsprechen. Welche Frauen Emre selbst inspirieren und wie sie die aktuelle Corona-Pandemie erlebt, verrät sie im Interview.

Was zeichnet eine starke Frau in Ihren Augen aus?

Gizem Emre: Eine starke Frau ist in meinen Augen eine, die sagt, was sie denkt und unabhängig jeglicher Geschlechterrollen ihre Ziele verfolgt. Vor allem aber sind starke Frauen diejenigen, die sich für andere einsetzen und Frauen unterstützen, anstatt sie klein zu machen. Umso mehr freue ich mich von nun an auch ein Teil des „Worth it Clubs“ von L’Oréal Paris zu sein und Frauen eine Stimme zu geben, die vielleicht eine etwas leisere haben.

Was würden Sie als Ihre größten Stärken bezeichnen?

Emre: Zu meinen Stärken zählt auf jeden Fall mein Durchhaltevermögen.

Haben Sie weibliche Vorbilder?

Emre: Mich inspirieren generell Frauen, die erfolgreich sind, weil sie ihre persönlichen Ziele definieren und verfolgen.

Ihr Durchbruch gelang Ihnen mit den „Fack ju Göthe“-Filmen: Nervt es Sie, wenn Sie immer wieder darauf angesprochen werden?

Emre: Ich bin sehr stolz darauf, was wir mit „Fack ju Göthe“ erreicht haben und freue mich, dass die Filme so beliebt sind und ich noch heute oft darauf angesprochen werde.

Ihnen folgen 230.000 Fans auf Instagram, was unterscheidet Sie von den zahlreichen Social-Media-Stars?

Emre: In erster Linie bin ich Schauspielerin und schätze mich mit dieser Anzahl von Fans sehr glücklich! Ich denke, man sollte einfach versuchen, nahbar für seine Follower zu sein und Social Media dazu nutzen, sich menschlich zu zeigen und Momente zu teilen, die man ohne Instagram und Co. gar nicht zeigen könnte.

Wie kommen Sie mit negativem Feedback klar? Nehmen Sie sich fiese Kommentare zu Herzen?

Emre: Fiese Kommentare wie Beleidigungen haben ja oft weder Hand noch Fuß und sind daher nicht konstruktiv. Diese ignoriere ich einfach.

Sie haben auch ein eigenes Café. Wie kam es dazu?

Emre: Ein Café zu eröffnen, war schon lange ein Traum von mir. Neben der Schauspielerei habe ich mir diesen zusammen mit meiner Familie verwirklicht. Es ist ein schöner Ausgleich zu dem kreativen Chaos am Set.

Wie groß sind die Sorgen um Ihr Café angesichts des Corona-Lockdowns?

Emre: Natürlich sind auch wir nicht verschont von der aktuellen Situation und selbstverständlich hinterlässt das Spuren, aber nichtsdestotrotz sind wir voller Hoffnung und fiebern dem Tag entgegen, wieder öffnen zu dürfen.

Haben Sie je an Ihrem Karriereweg gezweifelt?

Emre: In einem kreativen Beruf zu arbeiten, bringt Höhen und Tiefen mit sich, aber daran gezweifelt, dass dieses Business das Richtige für mich ist, habe ich noch nie.

Was machen Sie in Ihrer drehfreien Zeit, wie vertreiben Sie sich die Tage im Lockdown?

Emre: Im Haushalt finde ich immer etwas zu tun. Darüber hinaus vertreibe ich mir die Zeit mit Videocalls mit Freunden und der Familie oder ich koche etwas aufwendiger. Ich habe mir sogar einen Hula-Hoop-Reifen bestellt. Als nächstes kommt bestimmt ein 1.000-Teile-Puzzle.

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, welche Pläne haben Sie für 2021?

Emre: Wie alle anderen hoffe ich natürlich, dass bald etwas Normalität einkehrt. Auf jeden Fall sind einige große Projekte geplant, zu denen ich noch nicht viel sagen kann. Nur, dass es sehr aufregend werden wird!

(spot)