Mittwoch, 4. Oktober 2017 21:10 Uhr

„Fack Ju Göhte 3“: Regisseur macht Hoffnung auf Fortsetzung

Am 26. Oktober startet der von Millionen Teenies heißt erwartete dritte Teil von „Fack Ju Göhte“. Nun macht Regisseur Bora Dagtekin Hoffnung darauf, dass es vielleicht doch nicht bei einer Trilogie bleibt.

"Fack Ju Göhte 3": Regisseur macht Hoffnung auf Fortsetzung

Wie ein Elyas-Doppelgänger: Regisseur Bora Dagtekin. AEDT/WENN.com

Dagtekin betrachtet das durchgeknallte Schüler-Spektakel als Film für die ganze Familie: „Das ist ein Finale, das man sich sehr gut angucken kann. Vielleicht auch, wenn man sonst nicht so sehr auf deutsche Komödien steht oder wenn man denkt, dass man zu alt für den Film ist.“

Ob der „Final Fack“-Abschluss der Trilogie tatsächlich das Ende von „Fack Ju Göhte“ bedeutet, beantwortet Bora Dagtekin in einem Interview des Verleihers zwar entschieden, aber nicht ohne Hoffnung zu machen: „Dieser Teil ist das Finale und es ist kein weiterer Teil geplant. Das habe ich aber nach dem ersten und zweiten Teil auch schon behauptet und lag mit dieser Prognose immer falsch. Ich würde daher nicht zu hundert Prozent ausschließen wollen, dass das Franchise irgendwann, in irgendeiner Form, weiterleben wird.“ Schön wär’s.

Jede Menge schräger Streiche

Natürlich hat sich Dagtekin auch für „Fack Ju Göhte 3“ wieder actiongeladene Schülerstreiche ausgedacht. Davon weiß auch Elyas M’Barek ein Lied zu singen: „Ich meine es durchaus positiv, wenn ich sage, dass Bora beim Schreiben nicht darüber nachdenkt, wie es später beim Drehen wird. Er überlegt sich irgendwelche geilen Sachen und vergisst manchmal, dass einer sie ausführen muss. Zum Beispiel ich.“ Und so erinnert sich Elyas auch an jene Stunden, in denen er an einen Tisch gefesselt war, um von seiner Klasse ein erschreckend umfangreiches Zäpfchen verabreicht zu bekommen.

„Wenn man mit Bora dreht, weiß man, dass die Arbeit sehr abwechslungsreich wird und teilweise an Actionfilme grenzt. Das ist körperlich anstrengend, aber das Ergebnis sieht geil aus.“

"Fack Ju Göthe 3": Regisseur macht Hoffnung auf Fortsetzung

Elyass M’Barek ist Zeki Müller. Constantin Film Verleih GmbH / Reiner Bajo

Max von der Groeben versehentlich gechipt

Co-Star Max von der Groeben (Sohn von „RTL-Aktuell“ Moderatorin Ulrike von der Groeben) kann das auch bestätigen: Als Danger lotet er in der Kunst-AG der Goethe-Gesamtschule seine gesamte kreative Energie aus. „Diese Art der Wut-Therapie hat mir großen Spaß gemacht“, sagt der Schauspieler über die impulsiven Schöpfungsakte vor der Kamera.

Und der 25-jährige Kölner enthüllte dann gleich noch einen kuriosen Zwischenfall vom Set.

"Fack Ju Göthe 3": Regisseur macht Hoffnung auf Fortsetzung

Max von der Groeben nach der Wuttherapie. Constantin Film Verleih GmbH / Reiner Bajo

Bei den Dreharbeiten wurde Max von der Groeben nämlich aus Versehen tatsächlich gechipt, weil in dem entsprechenden Gerät, das Jana Pallaske an seinen Hals ansetzte, noch eine Nadel steckte. „Ich habe zwar den Piekser gespürt, aber eigentlich nur an Janas Gesicht abgelesen, dass irgendwas nicht stimmte“, sagt Max von der Groeben.

Aber Jella Haase, die ja als Chantal einer der schillerndsten Figuren des Films ist, sieht den Zwischenfall mit kleinem Kratzer positiv. Sie scherzte: „Max ist jetzt gechipt, Bora kann ihn überall finden.“

Jella Haase und Max von der Groeben. Constantin Film Verleih GmbH / Reiner Bajo

Jella Haase und Max von der Groeben. Constantin Film Verleih GmbH / Reiner Bajo

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